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Ansbach

      Burgen & Schlösser

Ansbach, die ehemalige Residenzstadt der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, liegt etwa auf halbem Weg zwischen Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg. Mit dem markanten Rokoko-Bau der Markgräflichen Residenz, der Hofkanzlei, den Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, dem Hofgarten mit Orangerie sowie einer Vielzahl von Fassaden aus Barock und Rokoko spiegelt das Stadtbild bis heute die Herrschaft der Markgrafen wider. Vor dieser charmanten historischen Kulisse findet sich eine einladende Mischung.... [Mehr über Ansbach]



Ansbach MarkgraeflicheResidenz  Ansbach - Markgräfliche Residenz
Ansbach - Markgräfliche Residenz.Ansbach Markgraefliche Residenz Innenhof2 GK-2018  Markgräfliche Residenz Ansbach - Innenhof
Markgräfliche Residenz Ansbach - Innenhof .Ansbach Residenz-Audienzzimmer © BayerischeSchloesserverwaltung,www.schloesser.bayern.de  Markgräfliche Residenz Ansbach - Audienzzimmer
Markgräfliche Residenz Ansbach - Audienzzimmer.Ansbach Wiege des Markgraeflichen Nachwuchses  Markgräfliche Residenz Ansbach - Wiege
Markgräfliche Residenz Ansbach - Wiege.Ansbach Markgraefliche Residenz Seite1 GK-2018  Markgräfliche Residenz Ansbach - Seitenansicht
Markgräfliche Residenz Ansbach - Seitenansicht.

Markgräfliche Residenz Ansbach

Die vierflügelige Anlage, ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, gehört zu den bedeutendsten baulichen Zeugnissen des 18. Jahrhunderts in Franken und ist das markanteste Bauwerk in Ansbach. Sie ist weitgehend unverändert erhalten geblieben und spiegelt den Zeitgeschmack des Barock und Rokoko in besonderer Weise wider.

Zu den Hauptattraktionen der Residenz zählen der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett mit seiner Sammlung von Meißener Porzellan sowie der Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur. Der Gotische Saal im Erdgeschoß beherbergt die größte und bedeutendste Sammlung Ansbacher Fayence und Porzellan. Die Sammlung sowie die insgesamt 27 Prunkräume sind im Rahmen einer Schlossführung zu besichtigen. Die markgräfliche Residenz ist heute außerdem Sitz der Regierung von Mittelfranken.

Aus einer Wasserburg entstand von 1565 bis 1575 unter Markgraf Georg dem Älteren ein mächtiges Renaissanceschloss. Sein heutiges Aussehen erhielt das Gebäude bei seinem letzten Umbau zwischen 1705 bis 1738 unter den Baumeistern Gabriel de Gabrieli und Karl Friedrich von Zocha, die es in eine barocke Vierflügelanlage umgestalteten. Leopold Retti schuf zwischen 1734 und 1745 die prunkvolle Ausstattung, deren eigenwilliger Stil den Namen "Ansbacher Rokoko" erhielt. Der letzte Markgraf zu Brandenburg-Ansbach übergab die Residenz bei seiner Abdankung 1791 dem Königreich Preußen. Nun war das Gebäude nicht mehr der Sitz eines Herrschers und die Räume mussten nicht mehr nach dem jeweiligen Zeitgeschmack modernisiert werden. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass hier das meiste noch so zu sehen ist, wie es der letzte Markgraf hinterlassen hat.


Markgräfliche Residenz Ansbach
Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach
Promenade 27
91522 Ansbach
Telefon +49 (0) 9 81/ 95 38 39-0
Telefax +49 (0) 9 81/ 95 38 39-40
sgvansbach@bsv.bayern.de
www.schloesser.bayern.de

Ansbach Hofgarten-mit-Orangerie1 GK-2018  Ansbach - Orangerie im Hofgarten
Ansbach - Orangerie im Hofgarten.Ansbach Hofgarten Baeumchen GK-2018  Ansbach - Hofgarten
Ansbach - Hofgarten.Ansbach Kraeutergarten ©StadtAnsbach FotoJ.Albright  Ansbach - Kräutergarten im Hofgarten
Ansbach - Kräutergarten im Hofgarten.Ansbach Hauser-Gedenkstein ©StadtAnsbach FotoJ.Albright  Ansbach - Kaspar-Hauser-Gedenkstein im Hofgarten
Ansbach - Kaspar-Hauser-Gedenkstein im Hofgarten.Ansbach Hofgarten-mit-Orangerie-nah GK-2018  Ansbach - Orangerie im Hofgarten
Ansbach - Orangerie im Hofgarten.

Orangerie und Hofgarten Ansbach

Die Orangerie bildet den architektonischen Mittelpunkt des Hofgartens. Heute ist sie Konzert- und Tagungsstätte und beherbergt ein Café und Restaurant.

Der Bau wurde 1726 unter Markgräfin Christiane Charlotte begonnen und unter ihrem Sohn Carl Wilhelm Friedrich, bekannt als „Wilder Markgraf“, 1728 vollendet. Die Anlage wurde in Anlehnung an französische Vorbilder von Hofbaumeister Karl Friedrich von Zocha erbaut. Die Nordseite des Gebäudes wurde der Kolonnade des Louvre, die Südseite dem Grand Trianon in Versailles nachempfunden. Am 14. Dezember 1833 wurde unweit von hier im Hofgarten Kaspar Hauser, das „Kind von Europa“, unter mysteriösen Umständen niedergestochen.

Im Hofgarten finden alljährlich Anfang Juli die Rokoko-Spiele statt, bei denen vor der Kulisse der Orangerie der Glanz des Ansbacher Hofes zu neuem Leben erwacht.


Orangerie und Hofgarten Ansbach
Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach
Promenade 33
91522 Ansbach
Telefon +49 (0) 9 81/95 38 39-0
Telefax +49 (0) 9 81/95 38 39-40
sgvansbach@bsv.bayern.de
www.schloesser.bayern.de

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