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Fränkische Schweiz

      Burgen & Schlösser

Die Fränkische Schweiz liegt im Städtedreieck Nürnberg – Bamberg – Bayreuth. Das Vorstellungsbild dieser Urlaubsregion ist von bizarren Felstürmen, idyllischen Obstwiesen, romantischen Burgen, verwunschenen Höhlen und malerischen Mühlen geprägt. Die Burgenstraße berührt elf sehenswerte Ziele in der Fränkischen Schweiz: Forchheim mit der „Kaiserpfalz“, das „Herz der Fränkischen Schweiz“ Ebermannstadt, Muggendorf-Streitberg mit der Binghöhle, Egloffstein im Trubachtal, Gößweinstein.... [Mehr über Fränkische Schweiz]



Forchheim Kaiserpfalz ©StadtForchheim  Forchheim - Kaiserpfalz
Forchheim - Kaiserpfalz.

Kaiserpfalz Forchheim

Die so genannte "Kaiserpfalz" in Forchheim, eigentlich ein Schloss der Bamberger Bischöfe, wurde zwischen 1350 und 1400 erbaut. Aufgrund ihrer Wandgemälde, die aus dem 14. Jahrhundert stammen und die ältesten in Franken darstellen, ist die "Kaiserpfalz" weit über die Grenzen Forchheims hinaus bekannt. Im frühen Mittelalter, als der König beziehungsweise der Kaiser noch über keine festen Residenzen verfügten, waren Pfalzen über das ganze Land verteilt. Solch eine Anlage ist auch für Forchheim urkundlich belegt, aber Standort und Aussehen sind bis heute unbekannt. Bis weit in unsere Tage glaubte man, die Pfalzanlage hätte sich an der Stelle des späteren Bischofsschlosses befunden. Das einstige Bischofsschloss wurde Ende des 14. Jahrhunderts unter dem Bamberger Fürstbischof Lambert von Brunn erbaut. Das Forchheimer Schloss diente den Bamberger Bischöfen als zweite Residenz zu Amts- und Repräsentationszwecken. In unruhigen Zeiten bot das Schloss dem obersten Landesherren Schutz und Zuflucht, denn mit den starken Befestigungsanlagen war die Stadt Forchheim das südlichste Bollwerk des Hochstiftes Bamberg.

Heute befindet sich in der Kaiserpfalz das Pfalzmuseum. Innenhof und Graben, Erdgeschoss und Gewölbekeller bieten ein außergewöhnliches Ambiente für Veranstaltungen, beispielsweise den alljährlichen Kunsthandwerkermarkt. Der Gewölbekeller wird für private Feierlichkeiten vermietet.


Kaiserpfalz Forchheim
Kapellenstraße 16
91301 Forchheim
Telefon +49 (0) 91 91/ 714-327
Telefax +49 (0) 91 91/ 714-375
kaiserpfalz@forchheim.de
www.forchheim.de

Egloffstein Burg ©Tourismusverein Egloffstein M.Wirth  Egloffstein - Ansicht der Burg Egloffstein
Egloffstein - Ansicht der Burg Egloffstein.

Burg Egloffstein

Der Stammsitz der Freiherren von Egloffstein liegt malerisch auf einer Felsspitze über dem gleichnamigen Ort einhundert Meter hoch über dem Trubachtal. Seine Geschichte ist von Fehden mit dem Hochstift Bamberg geprägt. In einer Stiftungsurkunde des Bamberger Domkapitels wird die Burg 1184 erstmals erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg selbst erfolgte 1358, als von Albrecht II. von Egloffstein und seinen Brüdern Otto I. und Hans III. sowie seinen Vettern Hans I. von Egloffstein zu Ermreuth und Seibot II. von Egloffstein zu Wolfsberg eine Burgkaplanei gestiftet wurde. Im Bauernkrieg 1525 brannten aufständische Bauern die Burg nieder. 1563 wurde die wiedererstellte Burg bei Streitigkeiten des Burgherrn mit dem Bamberger Bischof besetzt und verwüstet. Im Dreißigjährigen Krieg brachten die Jahre 1632 und 1645 erneut so starke Beschädigungen, dass die Burg aufgrund mangelnder Mittel nicht mehr in vollem Umfang aufgebaut wurde. Von der einstigen Burganlage ist heute noch die Haupt- oder Oberburg vorhanden. 1750 wurde anstelle der alten Schloßkapelle die jetzige evangelische Pfarrkirche St. Bartholomäus errichtet. Die heutige Gestalt erhielt die Burg durch Umbauten und Erweiterungen im 18. und 19. Jahrhundert .

Noch heute ist Burg Egloffstein Hauptsitz der Freiherren von und zu Egloffstein. Die Burg kann im Rahmen von regelmäßigen Führungen und auf Anmeldung von Gruppen besichtigt werden. Standesamtliche Trauungen können auf Absprache mit dem Standesamt Egloffstein im Rittersaal oder im Innenhof der Burg abgehalten werden.


Burg Egloffstein
Freiherr von und zu Egloffstein
Rittergasse 80b
91349 Egloffstein
Telefon +49 (0) 91 97/ 87 80
Telefax +49 (0) 91 97/ 87 80
info@burgegloffstein.de
www.burg-egloffstein.de

Ebermannstadt Marktplatz  Ebermannstadt - Marktplatz
Ebermannstadt - Marktplatz .

Jugendhaus Burg Feuerstein

Bei der Burg Feuerstein handelt es sich nicht um eine Burg im eigentlichen Sinne, sondern um eine Anlage, die wie eine Burg aussieht. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg 1941 im Auftrag des Oberkommandos der Wehrmacht von dem Physiker Professor Oskar Vierling, der an der Technischen Hochschule Hannover einen Lehrstuhl innehatte, errichtet. Die Gestalt einer Burg diente lediglich zu Zwecken der Tarnung, der Bau sollte äußerlich anderen Burgen in der Fränkischen Schweiz ähneln. Zudem war man auf der Suche nach einem Standort, der möglichst zentral im damaligen Deutschen Reich liegt. So fiel die Wahl auf Ebermannstadt und einen Berg mit dem Flurnamen „Feuerstein“. Burg Feuerstein war zu dieser Zeit ein Labor, in dem Forschungen in der Hochfrequenztechnik und Elektroakustik angestellt wurden. Bis 1945 waren dort 250 Angestellte beschäftigt. Der Turm diente zum Test der ersten Richtfunkstrecke. Zum Kriegsende beschlagnahmten amerikanische Soldaten die Anlage. 1946 wurde die Burg vom Erzbistum Bamberg zunächst gepachtet und 1949 schließlich erworben. Seitdem dienen die Burg und das gesamte Areal als katholische Jugend- und Begegnungsstätte. Das moderne Jugendhaus widmet sich der Jugendpflege sowie der Jugendbildungs- und Kulturarbeit. 1961 wurde die Kirche „Verklärung des Herrn“ eingeweiht, die aus drei Kirchenräumen – der Krypta, der Unterkirche und der Oberkirche - besteht. Kirchenführungen für alle Altersgruppen sind möglich.


Jugendhaus Burg Feuerstein
Stiftung Jugendhaus Burg Feuerstein
Burg Feuerstein 2
91320 Ebermannstadt
Telefon +49 (0) 91 94/ 76 74-0
Telefax +49 (0) 91 94/ 76 74-10
anmeldung@burg-feuerstein.de
burg-feuerstein.de

Wiesenttal Burgruine  Markt Wiesenttal - Die Burgruine Neideck
Markt Wiesenttal - Die Burgruine Neideck.

Ruine Neideck

Die Burgruine Neideck war früher Stammsitz des mächtigen Geschlechts der Schlüsselberger, die früheren "Geschäftsführer" der heutigen Fränkischen Schweiz. Graf Konrad von Schlüsselberg errichtete 1347 eine Zollstelle im Wiesenttal und provozierte damit seine Nachbarn. Die Nürnberger und Würzburger Bischöfe griffen daraufhin die Neideck an und trafen den Grafen tödlich. Eine Anekdote erzählt, er sei gerade auf dem stillen Örtchen, das über die Mauer hinausragte, gesessen und dabei "erworfen" worden. Daraufhin fiel die Burg den Bambergern Bischöfen zu. Im zweiten Markgrafenkrieg wurde sie von Anhängern der Markgrafen Brandenburg/Kulmbach so stark zerstört, daß man sie nicht wieder aufbaute. Die Trümmer der Ruine dienten als Baumaterial. Im 18. Jahrhundert entdeckte man Juramarmor (dichten Jurakalk) unter der Burg, den man abbauen wollte, so daß die Burg weiter zerstört wurde. Zum Bau der Würzburger Residenz verwendete man dann den Jurakalk. Die Burg ist öffentlich zugänglich und vom Parkplatz des Waldschwimmbades in Streitberg aus über einen beschilderten Fußweg zu erreichen.


Ruine Neideck
91346 Markt Wiesenttal
Telefon +49 (0) 91 94/ 79 77-79
Telefax +49 (0) 91 94/ 79 77-76
info@fraenkische-schweiz.com
www.neideck.de

Wiesenttal Streitberg ©FrankentourismusFRSHub  Markt Wiesenttal - Blick auf den Streitberg mit Streitburg
Markt Wiesenttal - Blick auf den Streitberg mit Streitburg.

Ruine Streitberg

Gegenüber der Ruine Neideck befindet sich die Burg Streitberg. Erster Burgherr war Anfang des 12. Jahrhunderts Walter de Stritberg. Die Anlage lag strategisch wichtig genau im Knick des Wiesenttals und wurde ebenso wie die Neideck im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 zerstört, bis 1565 als Schloss im Renaissancestil wiederaufgebaut und während des Dreißigjährigen Krieges niedergebrannt. Seitdem verfiel sie. Zu guter letzt nutzte das Bayerische Königreich sie als Steinbruch. Heute sind nur noch das Burgtor und Teile der Wallmauer zu sehen. Von der Ruine Streitberg aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Wiesenttal und die Ruine Neideck.


Ruine Streitberg
Streitberg
91346 Markt Wiesenttal
Telefon +49 (0) 91 94/79 77-79
Telefax +49 (0) 91 94/79 77-76
info@fraenkische-schweiz.com
www.wiesenttal.de

Goessweinstein Burg  Goessweinstein - Burg Goessweinstein Ansicht aus dem Pfarrgarten
Goessweinstein - Burg Goessweinstein Ansicht aus dem Pfarrgarten.

Burg Gößweinstein

Der Name Gößweinstein übertrug sich auf Ort und Burg von einem Grafen namens Goswin, der hier im 11. Jahrhundert gelebt hat. Auf diese Zeit geht auch die Erbauung der Burg "Gozwinstein" zurück, die 1076 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie gehört somit zu den ältesten Festungsanlagen in der Fränkischen Schweiz. Jahrhundertelang war sie Amtssitz des bambergischen Bistums. Im Bauernkrieg 1525 wurde sie zerstört, musste jedoch als Strafe von den Bauern wieder ausfgebaut werden. Mit der Säkularisation kam sie an das Königreich Bayern. Im Jahre 1890 wurde sie von den Freiherrn von Sohlern erworben. Die neuen Besitzer veränderten das Äußere durch häufigen Um- und Neubau im Sinne der Burgenromantik des 19. Jahrhunderts mit Zinnen und Giebeln. Der markante Rundturm entstand Ende des 17. Jahrhunderts, die mittelalterlich aussehenden Zinnen wurden erst nach 1890 aufgesetzt. Das Innere der Burg ist im gotischen Stil eingerichtet beziehungsweise im neugotischen Stil umgebaut. Die Nachfahren der Sohlern kümmern sich noch heute um die Erhaltung.

Einige Bereiche der Burg können besichtigt werden. Der Besucher hat von dort einen wunderbaren Ausblick auf den Ort und das Wiesenttal.


Burg Gößweinstein
Michael Freiherr von Sohlern
Burgstraße 30
91327 Gößweinstein
Telefon +49 (0) 92 42/ 71 99
Telefax +49 (0) 92 42/ 18 63
info@fraenkische-schweiz.com
www.burg-goessweinstein.de

Pottenstein Burg  Pottenstein - Burg auf dem Felsen
Pottenstein - Burg auf dem Felsen.

Burg Pottenstein

Die bizarr auf einem Felsen gelegene Burg Pottenstein gilt als die älteste Burg in der Fränkischen Schweiz und war Wohnsitz des Botho von Kärnten (1027/28 – 1104), der durch Heirat in den Besitz der Gegend um Pottenstein gekommen war. Bereits Anfang des 12. Jahrhunderts ging sie an das Bistum Bamberg über und diente den Bamberger Bischöfen bis zur Säkularisierung 1803 über 700 Jahre als Amtsburg. Zwischen Ostern und Pfingsten 1228 hielt sich die Landgräfin Elisabeth von Thüringen, die „Heilige Elisabeth“ nach ihrer Flucht von der Wartburg für einige Wochen hier auf, da Pottenstein die Amtsburg ihres Onkels, des Bamberger Bischofs Ekbert von Andechs-Meranien war. An den prominenten Besuch erinnert das Elisabethzimmer im ehemaligen Wohnturm. Im Bauernkrieg 1525 wird die Burg zwar besetzt und geplündert, jedoch nicht in Brand gesetzt. Im Zweiten Markgrafenkrieg werden Teile der Burg, unter anderem die Kapelle, von Ansbach-Kulmbacher Truppen zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg 1634 kann die Burg jedoch erfolgreich gegen den schwedischen Oberst von Cratz verteidigt werden. Als der Amtssitz 1750 von der Burg in die Stadt verlegt wird, verfällt die Burg zusehends. 1878 gelangt sie in Privatbesitz.

Seit 1918 ist sie Eigentum der Freiherren von Wintzingerode aus dem thüringischen Eichsfeld. Sie betrieben ein privat geführtes, bewohntes Museum, das vor- und frühgeschichtliche Objekte, eine Waffensammlung, Bücher und Briefe, und drei als Ensembles eingerichtete Schauräume präsentiert. Große Teile der Burg sind zu besichtigen. Der parkartige Garten der Oberburg bietet eine herrlichen Ausblick auf Stadt und Umgebung.


Burg Pottenstein
Freiherr von Wintzingerodesche Burgverwaltung
91278 Pottenstein
Telefon +49 (0) 92 43/ 72 21
Telefax +49 (0) 92 43/ 73 32
Burg.Pottenstein@t-online.de
www.burgpottenstein.de

Waischenfeld Steinerner-Beutel  Waischenfeld - der Steinerne Beutel
Waischenfeld - der Steinerne Beutel .

Burg Waischenfeld

Der „Steinerne Beutel“, ein Rundturm der einstigen Burganlage, ist heute das Wahrzeichen von Waischenfeld. Burg Waischenfeld wurde 1122 erstmals urkundlich erwähnt und befand sich im Besitz der Edelfreien von Waischenfeld, die bereits 1216 mit dem Tode Ulrichs von Waischenfeld ausstarben. Burg und Herrschaft Waischenfeld gingen auf Eberhard III. von Greifenstein über, der jedoch südlich von Waischenfeld die Burg Schlüsselberg errichtete und 1219 in einer Urkunde erstmals „von Schlüsselberg“ genannt wird. Unter Konrad II. von Schlüsselberg erlangte der Ort Waischenfeld 1315 Stadtrechte. Als er starb, kamen Burg sowie Stadt Waischenfeld 1348 zum Hochstift Bamberg, das hier ein Amt einrichtete. Zwischen 1438 und 1562 wurde Waischenfeld wiederholt an Adelige verpfändet. 1518/19 und 1589/90 wurde das so genannte Oberamtsschloss erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt die Burg schwere Schäden. Das „Alte Haus“, die ursprüngliche Burg der Edelfreien von Waischenfeld, diente etwa seit 1600 als Getreidespeicher und verfiel nach und nach. Als das Königreich Bayern 1806 das Oberamt Waischenfeld übernahm, standen die Gebäude leer. Während das Oberamtsschloss weiter genutzt wurde, begann man damit das alte Schloss abzutragen. 1876/77 und 1889 erfolgte der endgültige Abbruch.

Im Oberamtsschloss, dem einzigen noch erhaltenen Gebäude der Burganlage, befindet sich heute die Burgschänke. Die Burg kann für Firmen- und Familienfeiern genutzt werden. Burghof und Aussichtsplattform sind jederzeit zugänglich.


Burg Waischenfeld
Burg Waischenfeld Event GmbH
Schlossberg 20
91344 Waischenfeld
Telefon + 49 (0) 92 02/ 97 04-47
Telefax + 49 (0) 92 02/ 97 04-48
info@burg-waischenfeld.de
www.burg-waischenfeld.de

Aufsess Schloss Unteraufsess  Aufseß - Schloss Unteraufseß
Aufseß - Schloss Unteraufseß.

Schloss Aufsess

In Aufseß gibt es zwei alte Burgschlösser, Unter- und Oberaufseß. Unteraufseß ist die Stammburg der Familie von und zu Aufseß, die 1114 erstmals urkundliche Erwähnung fand. Der Sage nach reicht die Geschichte dieses fränkischen Adelsgeschlechtes bis ins Jahr 1007 zurück, als ein Ritter Heinrich von Ufsaze mit König Heinrich, dem späteren Kaiser Heinrich II nach Franken kam. Das älteste Burggebäude ist das so genannte Meingoz-Steinhaus von etwa 1136 (oder früher). Die Burganlage war im Mittelalter viel umfangreicher als heute. Um die innere Burg, wie sie heute noch besteht, schloss sich eine äußere Burg, die mit Mauern und Toren befestigt war, und den ganzen jetzigen Ortsteil Haag umfasste. Es folgten aber zahlreiche Zerstörungen im Hussitenkrieg, Bauernkrieg und Dreißigjährigen Krieg. Die heutige barocke zweiflügelige Anlage stammt von 1677. Im Meingoz-Steinhaus ist das Studierzimmer von Hans Freiherr von und zu Aufseß erhalten, des Begründers des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Im Rahmen einer Führung können diese Räumlichkeiten, die Familienkapelle, der Ahnensaal, weitere Räume im Schloss und die Schlosskirche aus dem 18. Jahrhundert besichtigt werden. Im Ahnensaal des Schlosses sind Trauungen möglich. Seien Sie Gast im historischen Schlossambiente und wohnen in einer der beiden Suiten oder in den schlosseigenen Fremdenzimmern.


Schloss Aufsess
Schloss Unteraufseß, Baron Eckhart von Aufseß
Schlossberg (Schlossverwaltung: Am Weiher 79)
91347 Aufseß
Telefon +49 (0) 91 98/ 99 82 17
www.schloss-unteraufsess.de

Aufsess Schloss-Oberaufsess  Aufseß - Schloss Oberaufseß mit Neubauturm
Aufseß - Schloss Oberaufseß mit Neubauturm.

Schloss Oberaufseß

Schloss Oberaufseß wurde 1690 durch Karl Heinrich von Aufseß errichtet. Zuvor hatten sich die Brüder Friedrich und Karl Heinrich, die gemeinschaftlich Schloss Unteraufseß besaßen, wegen ihrer Religionsauffassung getrennt. Friedrich blieb in der katholischen Stammburg. Der evangelische Karl Heinrich entschloss sich daher auf einem Berg oberhalb der Stammburg ein festes Schloss mit Mauern und Türmen zu erbauen, welches er Oberaufseß nannte. Seit dieser Zeit bestehen in Aufseß zwei Linien der Familie mit zwei Schlössern. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt die mit 5 Türmen sehr wehrhaft angelegte Burganlage durch einen "Neubauturm" eine schlossähnliche Aufwertung. Hans Max von Aufseß, der in Oberaufseß bis 1993 lebte, schrieb über die "geliebte Fränkische Schweiz" viele Essays, die in Büchern oder Bildbänden veröffentlicht wurden. Heute leben seine Enkel mit ihren drei Kindern und einem Hund in dem Teil der Burganlage, der vor gut 300 Jahren zu einem Wohnsitz ausgebaut wurde. Führungen sind für Gruppen ab 10 Personen nach Terminvereinbarung möglich. Innerhalb der Burganlage befinden sich zudem originelle, zum Teil antik eingerichtete Ferienwohnungen. Schloss Oberaufseß gehört darüber hinaus zu den Spielorten des Theatersommers Fränkische Schweiz und bietet eine romantische Kulisse für Theateraufführungen im Stile der „Comedia dell’ Arte“.


Schloss Oberaufseß
Schloss Oberaufseß, Cornelia von und zu Aufseß
Oberaufseß 1
91343 Aufseß
Telefon +49 (0) 91 98/ 510
www.oberaufsess.de

Heiligenstadt Schloss ©TourismuszentraleFraenkischeSchweiz  Heiligenstadt - das barocke Schloss Greifenstein
Heiligenstadt - das barocke Schloss Greifenstein.

Schloss Greifenstein

Die Schenk von Stauffenberg sind ein altes schwäbisches Geschlecht, dessen erste Beurkundung aus dem Jahre 1262 vorliegt. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Burg im Bauernkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Nach dem Erlöschen der Streitberger war die Burg in trostlos baufälligem Zustand. Der Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg ließ Greifenstein in den Jahren 1691 bis 1693 von Grund auf restaurieren und unter der Leitung von Leonhard Dientzenhofer in ein Barockschloss verwandeln. Der Blick aus den hohen Räumen bietet ein überwältigendes Panorama weit hinaus über die Höhenzüge des Frankenlandes, bei gutem Wetter bis ins Fichtelgebirge. Den größten Eindruck aber hinterlässt im allgemeinen die imponierende Vielfalt der Waffensammlung. Drei gewölbte Kammern bergen ein Museum voll kriegerischen Handwerkszeuges aller Art vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Dem aktiven Einsatz des derzeitigen Besitzers Otto Philipp Schenk Graf von Stauffenberg ist es zu verdanken, dass mit großzügiger staatlicher Hilfe in den Jahren 1975 bis 1977 eine umfassende Renovierung ermöglicht wurde, die den Fortbestand des historischen Bauwerks garantieren soll. Schloss Greifenstein stellt im Fränkischen Jura ein Kulturdenkmal aus vergangenen Jahrhunderten dar, das in dieser Landschaft unvergleichlich ist. Die Familie Stauffenberg bewohnt das Schloss bis heute. Einige Räume sind im Rahmen von Führungen zu besichtigen.


Schloss Greifenstein
Greifenstein 2A
91332 Heiligenstadt
Telefon +49 (0) 91 98/ 423
www.schloss-greifenstein.de

Memmelsdorf Schloss ©FrankentourismusFRSHub  Memmelsdorf - Rokoko Jagdschloss, Schloss Seehof
Memmelsdorf - Rokoko Jagdschloss, Schloss Seehof.

Schloss Seehof

Die Bamberger Fürstbischöfe errichteten Schloss Seehof von 1687 bis 1696 als Sommerresidenz und Jagdschloss. Da Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg dazu den Auftrag erteilte, wird das Schloss nach ihm auch Marquardsburg genannt. Von den jeweils residierenden Bischöfen wurden das Schloss und insbesondere die Parkanlage immer weiter ausgebaut. Ihre heutige Größe erlangte die Gartenanlage mit den Fontänen, Brunnen sowie Bokettquartier und Heckentheater unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn. Der Höhepunkt der Gartenbaukunst wurde allerdings unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim erreicht. Er ließ zwischen 1757 und 1779 unter anderem ein Labyrinth, Wasserspiele und über 400 Steinfiguren des Hofbildhauers Ferdinand Tietz integrieren, der zu den bekanntesten Bildhauern des fränkischen Rokoko zählte. Nach der Säkularisation 1802 gelangte das Schloss in Privatbesitz und verwahrloste zusehends, da sich der riesige Besitz von den Eigentümern nicht halten ließ. 1975 erwarb der Freistaat Bayern das Schloss. Nach einer umfangreichen Sanierung bis in die 1990er können nun neun Schauräume im Schloss besichtigt werden. Auch die Wasserspiele der Kaskade im Schlosspark sind seit 1995 wieder in Betrieb und können während der Sommersaison zu jeder vollen Stunde bewundert werden. Neun Schauräume des restaurierten Appartements der Fürstbischöfe sind zu besichtigen, der größte Teil des Schlosses wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege genutzt.


Schloss Seehof
Schloss Seehof
96117 Memmelsdorf
Telefon +49 (0) 95 1/40 95-70
Telefax +49 (0) 951/ 40 95-72
sgvbamberg@bsv.bayern.de
www.schloesser.bayern.de