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Neckarsteinach

      Burgen & Schlösser

Der Name von Neckarsteinach, das schon seit 1377 Stadtrechte besitzt, entstand durch die Mündung des Odenwaldbaches Steinach in den Neckar. Das auffälligstes Merkmal sind die vier mittelalterlichen Burgen, die sich wie ein Kranz rund um die Neckarschleife erheben, eingebettet in eine waldreiche, bergige Landschaft, die zum Schauen und Wandern geradezu einlädt. Dieses in Deutschland einmalige Vierburgenensemble, das Neckarsteinach den Beinamen „Vierburgenstadt“ eintrug, entstand in der Zeit.... [Mehr über Neckarsteinach]



Neckarsteinach Schadeck  Neckarsteinach - Burgruine Schadeck
Neckarsteinach - Burgruine Schadeck.

Burg Schadeck

Burg Schadeck

Burg Schadeck liegt über dem Ortsausgang Richtung Heidelberg und ist das  Wahrzeichen von Neckarsteinach. Aufgrund ihrer pittoresken Lage im Steilhang über dem Neckar wird sie von jeher das „Schwalbennest“ genannt. 

Durch das Burgtor der Vorburg gelangt man in den Hof der früheren Kernburg, der einen  freien Ausblick auf den Neckar bietet. Von der kleinen und engen Burganlage ist zudem die Fassade des Palas fast vollständig erhalten sowie die imposante Schildmauer, auf der ein gedeckter Wehrgang mit zwei Türmen verläuft.

Die Burg ist heute im Besitz des Landes Hessen. Sie ist frei zugänglich, die Schildmauer kann bestiegen werden.

Burg Schadeck entstand als letzte der vier Neckarsteinacher Burgen. 1335 wurde sie von Bligger X. und Dieter I. Landschad von Steinach jeweils zur Hälfte an die Stifte in Worms und Mainz verkauft. Nach wechselnden Besitzverhältnissen verpfändete  der Mainzer Erzbischof Konrad 1428 die Burg  an Dieter II. Landschad von Steinach. Sie ging bis zu deren Aussterben im Jahr 1625 in den freien Besitz der Familie über und wurde 1657 an Wolf Heinrich Metternich zu Burscheid verkauft, der bereits den Ort, die Vorderburg, die  Mittelburg sowie die halbe Hinterburg als Lehen besaß. Als die Burscheider Linie der Metternich 1753 erlosch, erhielten die Stifte Speyer und Worms nicht nur den früheren Lehensbesitz, sondern die Schadeck.
Seit 1803 befindet sich die Burg im Besitz des Landes Hessen.


Burg Schadeck
69239 Neckarsteinach
Telefon +49 (0)62 29/ 92 00-0
Telefax +49 (0)62 29/ 92 00-19
info@neckarsteinach.de
www.neckarsteinach.com

Neckarsteinach Hinterburg  Neckarsteinach - Blick auf die Ruine Hinterburg
Neckarsteinach - Blick auf die Ruine Hinterburg.

Hinterburg

Hinterburg

Die Hinterburg ist die älteste und heute interessanteste der vier Burgen in Neckarsteinach. Seit ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ist sie eine Ruine. Von der früheren Kernburg sind nur das Kellergewölbe des Palas sowie eine Außenmauer mit gotischen Bogenfenstern erhalten. Die Anlage wurde jedoch so instand gesetzt, dass zahlreiche bauliche Details wie Balkenlöcher und Fensterverstrebungen, Elemente einer Zugbrücke sowie das alte Straßenpflaster des Burghofs zu sehen sind. Anhand von Grundmauern sind die Grundrisse von Gebäuden und Wehranlagen erkennbar.

Auf dem mächtigen Bergfried, der eine beachtliche Grundfläche von acht mal acht Metern aufweist, befindet sich in 22 Metern Höhe eine überdachte Aussichtsplattform. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf das Neckartal, Neckarsteinach und den gegenüberliegenden Dilsberg.

Die Hinterburg gehört dem Land Hessen und ist jederzeit frei zugänglich.

Mit dem Bau der Hinterburg wurde um das Jahr 1100 begonnen an einem strategisch ausgezeichneten Platz begonnen: Der Burgherr konnte von hier aus das Neckartal ebenso wie das Steinachtal überwachen. Sie ist die Stammburg der Edelfreien von Steinach, die sie als Lehen des Bistums Worms erhielten. Als Burgherr von 1142 bis 1165 ist Bligger von Steinach urkundlich nachgewiesen. Sein Sohn, der Minnesänger Bligger II. von Steinach, ließ die Burg um 1200 zu einer umfangreichen staufischen Burganlage ausbauen.

Ab 1272 erlebt die Burg eine wechselvolle Geschichte mit Phasen des Verfalls ebenso wie Phasen des  Ausbaus, immer jedoch mit einem häufigen Wechsel der Besitzer. 1803 wurde die Anlage von Hessen  an die Herren von Dorth verkauft. 1910 kehrte sie wegen zu hoher Unterhaltungskosten in das Eigentum des Landes Hessen zurück.


Hinterburg
Burgenweg
69239 Neckarsteinach
Telefon +49 (0)62 29/ 92 00-0
Telefax +49 (0)62 29/ 92 00-19
info@neckarsteinach.de
www.neckarsteinach.com

Neckarsteinach Mittelburg  Neckarsteinach - Blick auf die bewohnte Mittelburg
Neckarsteinach - Blick auf die bewohnte Mittelburg.

Mittelburg

Mittelburg

Die Mittelburg liegt oberhalb von Neckarsteinach mit Blick über den Neckar auf die gegenüberliegende Burgfeste Dilsberg. Sie befindet sich in Privatbesitz, ist seit ihrer Erbauung durchgängig bewohnt und kann nicht besichtigt werden. Einige Räume und die Terrasse können für Feierlichkeiten angemietet werden.

Direkt im Scheitelpunkt einer Kurve der B37 befindet sich ein großer Parkplatz mit einer Wanderkarte. Ein Wanderweg führt zur Mittelburg und den anderen drei Neckarsteinacher Burgen.

Die Mittelburg ist die zweitälteste der vier Burgen von Neckarsteinach und wurde vermutlich um 1165 von Conrad I. von Steinach erbaut. Er war der jüngste Sohn des Minnesängers Bligger II. von Steinach und hatte daher keine Anteile an der ältesten Burg, der Hinterburg, geerbt. Im Laufe der Jahrhunderte gab es häufige Besitzerwechsel, die Burg wurde immer wieder aus- und umgebaut, unter anderem um 1550 zu einem Renaissanceschloss. Ihr heutiges Aussehen, das vor allem durch den Stil der Neo-Gotik bestimmt wird, erhielt sie um 1835. Seitdem erinnert ihre Silhouette an die im 19. Jahrhundert wieder auf gebauten Burgen am Mittelrhein.

1803 wurde die Mittelburg hessisch. Vom Land wurde sie an den Freiherrn von dort übergeben, dessen Nachfahren sie bis heute besitzen.  


Mittelburg
In Privatbesitz der Freiherren von Warsberg
Mittelburg
69239 Neckarsteinach
info@neckarsteinach.de
www.neckarsteinach.com

Neckarsteinach Vorderburg  Neckarsteinach - Blick auf die Vorderburg
Neckarsteinach - Blick auf die Vorderburg.

Vorderburg

Vorderburg

Die Vorderburg ist die dritte Burg, die in Neckarsteinach erbaut wurde. Sie liegt über der  Altstadt und ist mit der Stadtmauer verbunden. Um die Burg herum erstreckt sich ein schöner Park mit exotischen Bäumen. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz, ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden.

Erbaut wurde die Burg um 1200 von Ulrich I. von Steinach. Sein Vater war der Minnesänger Bligger II. von Steinach, von dem einige Wissenschaftler sogar vermuten, dass er der Verfasser des Nibelungenliedes ist. Sein Bruder Conrad I. erbaute die Mittelburg.

Die Vorderburg war jeweils zur Hälfte Lehen des Bistums Speyer und des Bistums Worms. Sie blieb überwiegend  im Lehensbesitz der Herren von Steinach bis zu deren Aussterben im Jahre 1653. Im Rahmen der Mediatisierung 1803 wurde sie hessisch, danach gelangte sie durch Verkauf an verschiedene Privateigentümer.

Die Burganlage wurde im 18. Jahrhundert durch Abbrüche auf den heutigen Rest aus Bergfried und dreistöckigem Palasgebäude reduziert, die jedoch weitgehend original erhalten sind.


Vorderburg
In Privatbesitz der Freiherren von Warsberg
69239 Neckarsteinach
info@neckarsteinach.de
www.neckarsteinach.com