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Pfarrweisach

      Burgen & Schlösser

Pfarrweisach liegt inmitten des „Burgenkundlichen Lehrpfades“. Zur Gemeinde selbst gehört davon der Lichtenstein. Die Freiherren von Rotenhan bewohnen dort noch heute die Südburg. Die Nordburg ist seit 1553 eine hoch interessante, heute gut erschlossene Ruine. Sie gilt als die „Sagenburg“ der Umgebung. Der nahe „Teufelsstein“ darf dabei nicht mit den „Heilsteinen“ verwechselt werden, die hier die Esoteriker anziehen.                                         .... [Mehr über Pfarrweisach]



Pfarrweisach Burg  Pfarrweisach - Burg Lichtenstein Südburg
Pfarrweisach - Burg Lichtenstein Südburg.

Burg Lichtenstein

Burg Lichtenstein liegt in Lichtenstein, einem Ortsteil von Pfarrweisach und besteht aus Nord- und der Südburg.

Die Ruine der Nordburg ist seit 1972 im Besitz des Landkreises Haßberge. In den letzten Jahren wurde sie in beispielhafter Weise burgenkundlich erschlossen und mit Informationstafeln ausgestattet. Auf dem Areal unterhalb der Burg, das bereits im 19. Jahrhundert zu einem romantischen Landschaftspark umgestaltet wurde, befindet sich ein Felsenlabyrinth mit Höhlen und Grotten. Die Südburg ist bewohnt und nicht zu besichtigen.

Nach der Spaltung des Adelsgeschlechtes derer von Stein um 1200 in die Linien Stein von Lichtenstein und Stein von Altenstein wurde in Lichtenstein eine neue Stammburg errichtet. Degen II. von Lichtenstein, Dienstmann des Hochstiftes Würzburg, wird 1215, die Burg 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Ab etwa 1345 wurde sie zur Ganerbenburg erweitert, war also Lehen und Wohnort mehrerer Adelsfamilien gleichzeitig.
Im Bauernkrieg 1525 und im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde die Nordburg schwer beschädigt und verfiel zur Ruine. Die Südburg blieb weitgehend intakt und wurde in der Renaissance zum heutigen Umfang erweitert. 1565 brachten die Herren von Lichtenstein die gesamte Burganlage wieder in ihren alleinigen Besitz. Als diese Linie 1691 ausstarb, erbte der Familienzweig Lichtenstein zu Lahm die Anlage. Robert von Lichtenstein zu Lahm, der Letzte des Geschlechts ertrank 1845 in der Isar. Danach ging die Burg zunächst an die Grafen von Rottenhan. 1909 erwarben die Freiherren von Rotenhan die Südburg und bewohnen sie bis heute.


Burg Lichtenstein
Lichtenstein 1
96176 Pfarrweisach-Lichtenstein
hermann.weidner@web.de
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