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Heldburg

      Burgen & Schlösser

Die Kleinstadt Heldburg liegt, rund 20 Kilometer von Coburg entfernt, ganz im Süden Thüringens. Von jeher ist die Region jedoch fränkisch geprägt und so wird hier auch fränkischer Dialekt gesprochen. Weithin sichtbare Landmarke und Wahrzeichen der Stadt ist die Veste Heldburg, genannt die „Fränkische Leuchte“. Das Bild der denkmalgeschützten Altstadt ist von Fachwerkhäusern im fränkischen Stil geprägt. Bis heute sind große Teile der Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert erhalten, darunter.... [Mehr über Heldburg]



Bad-Colberg-Heldburg Veste  Veste Heldburg - Turm
Veste Heldburg - Turm.Heldburg Blick-ueber-die-Daecher-der-Veste GK-2019  Veste Heldburg - Blick über die Dächer
Veste Heldburg - Blick über die Dächer.Heldburg Blick-zur-Veste2 GK-2019  Veste Heldburg
Veste Heldburg.Heldburg Veste-Franzoesischer-Bau GK-2019  Veste Heldburg - Französischer Bau
Veste Heldburg - Französischer Bau.Heldburg Hof-der-Veste GK-2019  Veste Heldburg - Burghof
Veste Heldburg - Burghof.

Veste Heldburg

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg märchenhaft auf einem 403 Meter hohen Felsen. Durch den Blickkontakt zu den fränkischen Nachbarburgen, unter anderem zur Veste Coburg, hatte sie früher die wichtige Aufgabe, bei drohender Gefahr Feuerzeichen vom hohen Turm zu geben, was ihr den Namen "Fränkische Leuchte" eintrug.

Die Anlage ist heute Sitz des 2016 eröffneten Deutschen Burgenmuseums und Schauplatz von kulturellen Veranstaltungen. Den Höhepunkt bildet das Burgfest mit Mittelaltermarkt jedes Jahr im September.  

Die Veste wurde 1317 erstmals erwähnt und diente zunächst als Amts- und Gerichtssitz der Grafen von Henneberg-Schleusingen. 1374 kam die Veste durch Heirat an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1920 blieb.

Eine erste Blüte erlebte sie ab 1560, als Johann Friedrich der Mittlere sie zur herzoglichen Residenz ausbauen und Renaissancestil den "Französischen Bau" errichten ließ. Ab Ende des 17. Jahrhunderts verfiel die Burg. Ihre Steine sollen sogar zur Pflasterung der Straßen in Heldburg verwendet worden sein.

Die Wende kam Ende des 19. Jahrhunderts mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, der nach der nicht standesgemäßen Heirat einer ehemaligen Schauspielerin die Heldburg als Nebenresidenz wählte, um Schmähungen zu entgehen. Er ließ, inspiriert von Schloss Neuschwanstein, die zerfallene Anlage instand setzen und machte sie zu einem exzellenten Beispiel der deutschen Burgenromantik, die das Bild bis heute prägt.

Zur Zeit der DDR lag die Veste im Grenzgebiet und wurde von 1954 bis 1982 als Kinderheim genutzt, bevor ein Großbrand den Französischen Bau vernichtete. Seit 1994 befindet sie sich im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.


Veste Heldburg
Deutsches Burgenmuseum
Veste Heldburg, Burgstraße 1
98663 Heldburg
Telefon +49 (0) 3 68 71/ 2 12 10
Telefax +49 (0) 3 68 71/ 2 01 99
besucherservice@deutschesburgenmuseum.de
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