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Ebern

      Burgen & Schlösser

„Frankens schönstes Kegelspiel“ wird die Altstadt von Ebern genannt, die im Mittelalter durch acht Türme geschützt war. Der „König“ ist der Turm der Stadtpfarrkirche „St. Laurentius“ am Marktplatz. Drei der Türme wurden im 19. Jahrhundert eingelegt, die anderen aber vermitteln zusammen mit der alten Stadtmauer, die heute als hübscher Anlagenring zum Spaziergang einlädt, noch einen Einruck von der Wehrhaftigkeit der Stadt, die im Dreieck zwischen Coburg, Bamberg und Schweinfurt.... [Mehr über Ebern]



Ebern Schloss Eyrichshof  Ebern - Schloss Eyrichshof
Ebern - Schloss Eyrichshof.

Schloss Eyrichshof

Nicht von ungefähr bildete das malerische Schloss Eyrichshof mit seinen Staffelgiebeln, Rundtürmen und Erkern verschiedentlich die Kulisse für Film- und Fernsehaufnahmen. Die Wurzeln der eindrucksvollen Anlage gehen bis in das 14. Jahrhundert zurück. Nach der Zerstörung der Stammburg der Familie von Rotenhan im Jahr 1323 wurde wenige Jahre später im Talgrund eine neue Burg erbaut. Diese wurde im Bauernkrieg 1525 stark zerstört. Obgleich für den Wiederaufbau ab 1533 größere Schadensersatzsummen zur Verfügung gestanden haben müssen, kam er zunächst nur schleppend voran.
Das änderte sich erst mit Sebastian II. von Rotenhan: Zu seiner Zeit entstanden Mitteltrakt und Südflügel im Renaissancestil, der das Bild des Schlosses bis heute prägt. Nach größeren Umbauten während der Barockzeit wurde von 1735 bis 1746 ein neuer Nordflügel im Stil des Rokoko errichtet. Mit diesem „Gastbau“ wurde die Schlossanlage vollendet.
In den Jahren 1846/47 wurde das Schloss unter Julius I. von Rotenhan restauriert, 1849/50 folgte die Anlage eines weiträumigen englischen Landschaftsparks. Zum Schlossensemble gehören außerdem eine Orangerie und die Schlosskirche mit Barockportal. Schloss Eyrichshof befindet sich im Privatbesitz der Freiherren von Rotenhan.
Das Schlossinnere ist nur zu besonderen Anlässen öffentlich zugänglich, der Eintritt in den Vorhof ist jedoch gestattet. Bei Veranstaltungen wie dem Gartenfest am Pfingstwochenende und dem Eyrichshof Open Air (eine Veranstaltungsreihe im Sommer) ist auch der Schlosspark geöffnet.


Schloss Eyrichshof
Eyrichshof 16
96106 Ebern
Telefon +49 (0) 95 31/ 717
Telefax +49 (0) 95 31/ 57 36
rotenhan.eyrichshof@t-online.de
www.rotenhan.com

Ebern Ruine  Ebern - Burgruine Rotenhan
Ebern - Burgruine Rotenhan.

Ruine Rotenhan

Die Ruine Rotenhan liegt verwunschen im Wald über dem Eberner Ortsteil Eyrichshof und zählt zu den ungewöhnlichsten Burganlagen Deutschlands. Sie ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie man sich Naturgegebenheiten beim Bau einer Burg zunutze machen kann: Fünf mächtige eng beieinander stehende Felsblöcke, durch Mauern verbunden, bilden das Herzstück der Anlage; der Zugang ist aus blankem Fels herausgemeißelt. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert unter Wolfram von Rotenhan errichtet und war der Stammsitz der Freiherren von Rotenhan, die in den Diensten des Bamberger Bischofs standen. Dieses Adelsgeschlecht wurde 1190 erstmals urkundlich erwähnt und lebt bis in unsere Tage in der Region Haßberge. Die bambergische Burg nahe der würzburgischen Stadt Ebern dürfte ein Dorn im Auge des Würzburger Bischofs Wolfram Wolfskeel von Grumbach gewesen sein. Unter dem Vorwurf der Falschmünzerei soll er daher Rotenhan etwa ein Jahr lang belagert und schließlich zerstört haben. Ein Vertrag aus dem Jahr 1324 verbot den Wiederaufbau der Burg und so errichtete die Familie unterhalb der verwüsteten Burg in Eyrichshof ihren neuen Wohnsitz. Die Ruine Rotenhan ist jedoch bis heute in ihrem Besitz. Ihre architektonische und geologische Besonderheit brachte der Felsenburg einen Platz unter den hundert wichtigsten Geotopen in Bayern ein, die vom Umweltministerium ausgezeichnet werden. Zudem ist sie eine Station des „Burgenkundlichen Lehrpfades“ des Landkreises Haßberge. Sie ist jederzeit zugänglich.


Ruine Rotenhan
In Privatbesitz der Freiherren von Rotenhan
96106 Ebern-Rotenhan