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Maroldsweisach

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Aus dem Weisach-Baunach-Grund wirkt der Blick nach Norden auf Altenstein wie gemalt: Ein hoch aufragender Berg vor einem Wolkenhimmel, an seiner Spitze eine Kirche, eine Burg und rot gedeckte Häuser. Das Motiv hat schon viele Maler und Fotografen begeistert, besonders wenn im April an den Hängen die Kirschbäume in weißer Blütenpracht erstrahlen. Auch dank der exponierten Lage ist der staatlich anerkannte Erholungsort Altenstein mit seiner mächtigen Burgruine ein Wahrzeichen im Naturpark Haßberge. Das Bergdorf wurde 1178 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burganlage war eine der größten Frankens und Stammsitz der Herren „von Stein zum Altenstein“, eines Adelsgeschlechtes, das die Geschicke der Bewohner im hiesigen Raum über Jahrhunderte prägte. Die evangelische Kirche, die man auf den ersten Blick viel älter schätzt, wurde erst von 1908 bis 1910 im neoromanischen Stil errichtet. Sie birgt Epitaphien der Herren von Altenstein und von Conrad Feustling, dem Reformator des oberen Weisachgrundes. Altenstein war nach dem 2. Weltkrieg ein Luftkurort, den insbesondere Berliner Gäste schätzten. Tatsächlich ist es mit 442 m das höchstgelegene Dorf in den Haßbergen. Schon 1861 bestätigte der Bezirksarzt den Altensteinern, sie seien „größer und kräftiger gebaut“ als in anderen Dörfern und lieferten auch „in der Regel zur Musterung die schönsten Rekruten“. Auf dem ursprünglichen Friedhof wurde 1827 mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der „Wollenspinner“ Joseph Brunner begraben, der mit 120 Jahren der nachweislich älteste Mann der Welt war.

Maroldsweisach Dorfplatz  Maroldsweisach – Dorfplatz
Maroldsweisach – Dorfplatz.
Maroldsweisach Schloss  Maroldsweisach – Castle
Maroldsweisach – Castle.
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