Katalog

GPX-Daten

http://www.burgenstrasse.de/Prospekte-Service/Newsletter.html

Eichstätt

      Museen



Eichstaett Dioezesanmuseum
.

Domschatz- und Diözesanmuseum

Den Grundstock für das Diözesanmuseum legte 1901 Sebastian Mutzl mit der Stiftung seiner Sammlung christlicher Kunst, seit 1982 hat das Museum eine neue Heimat in den historischen Räumen über dem Domkreuzgang, die von Karljosef Schattner umgebaut und eingerichtet worden sind. Zwölf Ausstellungsräume vermitteln hier ein umfassendes Bild von der mehr als zwölf Jahrhunderte umfassenden Geschichte des Bistums, seiner tragenden Persönlichkeiten und der hier entstandenen Kunst. 

Die Exponate sind nach thematischen Gesichtspunkten geordnet. Raum I beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Organisation des Bistums, seinen Bischöfen, Klöstern und Wallfahrtsorten. Als herausragende Exponate sind die sog. Gewänder des hl. Willibald zu nennen. In Raum II wird die vielschichtige Baugeschichte des Domes demonstriert. Weitere Räume beschäftigen sich mit Heiligenverehrung, Passion Christi und Märtyrern. Eine eigene Abteilung ist der Marienverehrung gewidmet. In Raum XI sind prunkvolle Goldschmiedearbeiten, vor allem aus dem Dom, Reliquiare und Insignien ausgestellt. Im ausgemalten ehemaligen Kapitelsaal sind die bedeutenden spätmittelalterlichen Tapisserien zur Legende der hl. Walburga zu sehen.

Es werden regelmäßig Sonderausstellungen präsentiert.


Domschatz- und Diözesanmuseum
Residenzplatz 7
85072 Eichstätt
Telefon Telefon : +49 (0) 8421 50-266
Telefax Telefax : +49 (0) 8421 50-266
dioezesanmuseum(at)bistum-eichstaett(dot)de
www.dioezesanmuseum-eichstaett.de

Informationszentrum Naturpark Altmühltal Eichstätt mit Biotopgarten

Das Informationszentrum Naturpark Altmühltal befindet sich an einem ungewöhnlichen und schon für sich genommen sehenswerten Ort: in der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame, einem der schönsten barocken Gebäude Eichstätts.

Unter der aufwändig ausgemalten Kuppelhalle erstreckt sich über zwei Stockwerke eine Ausstellung zu Kultur, Natur und Geschichte der Region, die klassische Elemente mit vielen Stationen zum Hören, Fühlen und Entdecken verbindet - vom "Spaziergang" durch die Naturlandschaft über Musik von hiesigen Komponisten bis zur Begegnung mit Fastnachtsgestalten, Römern, Rittern und so mancher steinerner Überraschung. Kinder können in der gesamten Ausstellung hinter Klappen und in Schubern viel entdecken – und extra für sie erzählen auf den Tafeln die kleinen Dinosaurier Fossi und Juvi kindgerecht von der Vielfalt im Naturpark Altmühltal. 

Im Biotopgarten finden Besucher die wichtigsten landschaftsprägenden Naturlebensräume (Biotope) des Altmühl-Jura im Kleinformat inklusive Erläuterungen. Der Garten der Sinne ist dem sinnlichen Naturerleben gewidmet. Mehr als 40 Pflanzen mit attraktiven Blüten, betörenden Düften oder würzigem Geschmack laden zum Anschauen, Fühlen, Riechen und Schmecken ein. Zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und Hummeln nutzen das reiche Nahrungsangebot. 


Informationszentrum Naturpark Altmühltal Eichstätt mit Biotopgarten
Notre Dame 1
85072 Eichstätt
Telefon +49 (0) 8421 9876-0
info@naturpark-altmuehltal.de
www.naturpark-altmuehltal.de

Eichstaett Juramuseum Archeopteryx
.

Jura-Museum Eichstätt

Das Jura-Museum Eichstätt auf der Willibaldsburg hoch über dem Altmühltal ist eines der am schönsten gelegenen Naturkundemuseen in Deutschland. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Fossilien der Solnhofener Plattenkalke, eine Fundstelle von weltweiter Bedeutung, die durch die intensive Steinbruchtätigkeit in der Region erschlossen wurde. Highlights der Sammlung sind zweifellos das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx sowie Juravenator, der besterhaltene Raubsaurier Deutschlands. Daneben öffnen aber auch fossile Flugsaurier, Fischsaurier, Krebse, Pfeilschwanzkrebse, Haie, Fische und viele mehr ein Fenster in eine Vergangenheit, in der die Region ganz anders aussah - ein tropischen Meer der Jurazeit vor rund 150 Millionen Jahren. Ausgehend von dieser Zeit, in der die Dinosaurier fliegen lernten, können Besucher viele Aspekte des Fliegens erkunden. Eine weitere Brücke zur Gegenwart schlägt der Aquarienraum mit seinen "lebenden Fossilien“ und dem größten lebenden Riff Bayerns. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Ausstellung.


Jura-Museum Eichstätt
Burgstraße 19 (Willibaldsburg)
85072 Eichstätt
Telefon Telefon: +49 (0) 8421 602980
info@jura-museum.de
www.jura-museum.de

Museum „Das Jurahaus“

Die sogenannten Jurahäuser in der Region um Eichstätt sind ein wertvoller baugeschichtlicher Schatz und gehören zum qualitätvollsten, was bäuerliche Architektur europaweit je hervorgebracht hat. Aus Bruchsteinen gemauert, mit kleinen Fensteröffnungen, oft handbehauenen Balken und den nur schwach geneigten, mit Kalkplatten bedeckten Dächern, wirken sie wie aus der umgebenden Landschaft geschnitten, massiv, gedrungen, schnörkellos. Für den Bau nutzte man ausschließlich Materialien aus der Umgebung, bei guter Pflege konnten Jurahäuser jahrhundertelang überdauern. Im 20. Jahrhundert fielen jedoch viele Jurahäuser modernen Neubauten, oft minderer Qualität, zum Opfer.

Der Eichstätter Jurahausverein setzt sich für die Erhaltung dieser einzigartigen Hausform ein. Neben den jährlichen „Tagen der offenen Jurahäuser“ hat er auch das Museum "Das Jurahaus" eingerichtet. Ausstellungsobjekt ist in erster Linie das 1657 in der Eichstätter Buchtalvorstadt errichtete Gebäude selbst, das der Verein mit viel Eigenleistung umfassend instand gesetzt hat. Zahlreiche Zeugnisse der Baugeschichte sind hier sichtbar und werden erläutert. Daneben vermittelt das Museum Informationen zur Situation der Vorstadt, in der sich das Haus befindet, und erläutert Merkmale und Geschichte der Jurahäuser.


Museum „Das Jurahaus“
Rot-Kreuz-Gasse 17
85072 Eichstätt
Telefon +49 (0) 8421 904405
vorstand@jurahausverein.de
www.jurahaus-verein.de

Museum für Ur- und Frühgeschichte

Das Museum für Ur- und Frühgeschichte ist im ersten Obergeschoss des Gemmingenbaus auf der Willibaldsburg untergebracht. Hier wird die Entwicklungsgeschichte der Region von der Steinzeit bis zum Frühmittelalter gezeigt. Einen Schwerpunkt bildet der Raum mit den Tierskeletten von Mammut, Höhlenhyäne und Rentier.

Die Gewinnung von Werkzeugen in der Steinzeit ist ein weiteres Thema. Die Zeit der Kelten repräsentiert u. a. ein außergewöhnliches gut erhaltenes Schwert aus dem 4. Jh. vor Chr. Eine Besonderheit ist die Abteilung mit den römischen Funden, darunter die einzige Groma (röm. Vermessungsgerät) nördlich der Alpen sowie ein Großmodell des römischen Kastells Pfünz mit 500 bemalten Zinnfiguren, die das Leben in einem Kastell um 200 n. Chr. veranschaulichen. Bodenfunde aus der Zeit des Frühmittelalters mit u. a. einem Doppelgrab aus der Zeit der Merowinger beschließen den Besuch im Museum.

Laufende Sonderausstellungen zu historischen Themen ergänzen das Museumsangebot.


Museum für Ur- und Frühgeschichte
Burgstraße 19 (Willibaldsburg)
85072 Eichstätt
Telefon Telefon: +49 (0) 8421 89450
webmaster@histver.de
www.histver.de

<= Spalt | Roth =>