Der Kaiserdom St. Peter und St. Georg ist eines der Vermächtnisse Kaiser Heinrichs II. Er beeindruckt mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten in seinem Inneren.
Schon seit 1002 ließ Kaiser Heinrich II. den Dom in Bamberg errichten, der nach einer unglaublich kurzen Bauzeit von nur 10 Jahren 1012 fertiggestellt wurde. Allerdings brannte dieses Gotteshaus, ebenso wie sein Nachfolgebau, nieder. Der dritte Bau, der sowohl Stilelemente der Spätromanik und Frühgotik aufweist, hat bis heute überdauert. Sehenswert sind das Hochgrab des heiligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II., das von Tilmann Riemenschneider gestaltet wurde, der mysteriöse "Bamberger Reiter", der Marienaltar von Veit Stoß und das Papstgrab von Clemens II.
Hinweise: An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sind Domführungen für Gruppen, außer der Touristikstelle des Domkapitels (Domtouristik), nicht gestattet. Um Stille wird gebeten. Für Domführungen, die durch einen eigenen Führer gehalten werden sollen, ist eine Führungsgenehmigung notwendig. Schutzgebühr 5,00€, Bestellung bei der Domtouristik.
Kaiserdom
Domplatz 5
96047 Bamberg
Das Alte Rathaus in Bamberg ist wahrlich ein Kuriosum: Ebenso erstaunlich wie seine Entstehungsgeschichte sind die Fresken, die die Fassade des Baus zieren. Der Sage nach wollte der Bischof von Bamberg den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses gewähren. Deshalb rammten die Bamberger Pfähle in die Regnitz und schufen eine künstliche Insel, auf der sie das Gebäude errichteten. Bemerkenswert ist das Alte Rathaus vor allem durch seine Fresken, die der Fassade durch Scheinarchitektur Plastizität verleihen. Für Erheiterung sorgt dabei immer wieder ein besonderes Detail: Das Bein einer der Putten ragt als Skulptur aus den Wandfresken heraus. Heute beherbergt das Alte Rathaus den repräsentativen Rokokosaal und die Sammlung Ludwig.
Altes Rathaus
Obere Brücke
96047 Bamberg
Die ehemalige Fischersiedlung in der Bamberger Inselstadt wird liebevoll "Klein Venedig" genannt. Dicht gedrängte Fachwerkbauten und winzige Gärten bestimmen das Bild dieses Stadtteils. Die Fachwerkhäuser stammen überwiegend aus dem Mittelalter. Entlang der Regnitz reihen sie sich in einer hübsch geschmückten Zeile aneinander, Kähne dümpeln an den Anlegestellen in den Vorgärten. Mit dem Ausflugsschiff fährt man heute direkt an dieser einmaligen Häuserzeile vorbei.
Klein Venedig
Am Leinritt
96047 Bamberg
www.bamberg.info
Verwinkelte Ecken, enge Gassen, barocke und romantische Fassaden und mittelalterliches Flair sind es, was die Altstadt Bambergs ausmachen.
Auf die Bergstadt bezieht sich die bekannte Bezeichnung Bambergs als „Sieben-Hügel-Stadt“ oder „Fränkisches Rom“. Der Domberg war vom 11. Jahrhundert bis 1802 geistliches und weltliches Machtzentrum des Hochstifts Bamberg. Hier liegen mit dem Kaiserdom, der barocken Neuen Residenz, der Alten Hofhaltung und dem Kloster Michaelsberg die sicherlich bekanntesten und dominantesten Bauwerke der Stadt Bamberg. Weitere prägende Elemente sind die ehemaligen Stifte St. Stephan und St. Jakob und die Pfarrkirche „Unserer Lieben Frau“ (Obere Pfarre). Die über allem thronende Altenburg, das viele Grün des Berggebietes und die weithin sichtbaren Türme der Kirchen bilden die typische Kulisse Bambergs.
Neben dieser Dominanz kirchlicher Einrichtungen wird das Stadtbild in der Bergstadt von den bürgerlichen Ansiedlungen im Sandgebiet (Sandstraße) und am Fuß von Kaul- und Stephansberg sowie den auf den Bergen gelegenen Siedlungsteilen komplettiert. Hier wechselten sich Handwerk, Brauerei und bürgerliches, teilweise palaisartiges Bauen ab. Den Kaulberg hinauf zieht sich das Viertel der ehemaligen Häckersiedlung. Die besondere ästhetische Qualität der Bergstadt ergibt sich vor allem aus den Blickbeziehungen innerhalb des Gebiets und von einzelnen Punkten nach außen auf die Talstadt.
Bergstadt
Schon vor Jahrhunderten exportierten die Bamberger Gärtner ihre Produkte - Steckzwiebeln, Samen, vor allem aber Süßholz - weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Kein Wunder also, dass man sie noch heute liebevoll als "Zwiebeltreter" bezeichnet. Im Gärtnerviertel findet man noch heute die typischen "Gärtnerhäuser", wie sie von den zahlreichen Gärtnerfamilien bewohnt wurden.
Gärtnerstadt