Als Baudenkmal von hohem Rang ist in Ansbach die barocke Synagoge erhalten, die die Zerstörungen Reichspogromnacht im November 1938 unbeschadet überstanden hat und sich noch heute n dem Zustand zur Zeit ihrer Einweihung zeigt. Dass sie sich unscheinbar hinter einer Fassade mit hohen Rundbogenfenstern verbirgt, war der Wille von Markgraf Karl Wilhelm Friedrich, dem „Wilden Markgrafen“. Er erteilte zwar der jüdischen Gemeinde 1732 die Erlaubnis zur Errichtung eines eigenen Bethauses, jedoch unter der Bedingung, dass es in einem versteckten Winkel der Stadt erbaut wird von außen nicht als Synagoge erkennbar ist.
Heute gibt es in Ansbach keine jüdische Gemeinde mehr. Die Synagoge ist im Rahmen von Führungen sowie von Mai bis September an bestimmten Sonntagen zu besichtigen. Im angrenzenden ehemaligen Dienerhaus sind Exponate sowie Informationen zur jüdischen Gemeinde Ansbachs und zum Judentum im Allgemeinen aufbereitet.
Synagoge
Rosenbadstraße 3
91522 Ansbach
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Die ehemalige Hof- und Stiftskirche der Markgrafen mit ihren drei Türmen prägt das Bild der Stadt. Das Innere der barocken Saalkirche mit den gotischen Anbauten dokumentiert ihre Geschichte. Die Epitaphien und Totenschilde in der Schwanenritterkapelle erinnern an den von Albrecht Achilles gegründeten Schwanenritterorden. Das wertvollste Kunstwerk des musealen Raumes ist das „Kelterbild" aus der Schule Albrecht Dürers.
Unter der Schwanenritterkapelle befindet sich die Grablege der Markgrafen mit 25 Sarkophagen, darunter auch der Sarg von Friederike Luise von Preußen, der Schwester Friedrichs des Großen, die mit dem Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich verheiratet worden war.
Sankt Gumbertus-Kirche
Gumbertusplatz 1
91522 Ansbach
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Das Kaspar-Hauser-Denkmal besteht aus zwei Bronzefiguren: die eine zeigt das berühmte Findelkind in der Gestalt, in der es 1828 in Nürnberg auftauchte, die andere stellt ihn als jungen Edelmann und Amtsschreiber dar, der 1833 in Ansbach ermordet wurde. Das Denkmal wurde, nach einem Vorentwurf von Professor Waldemar Fritsch, vom Berchtesgadener Künstler Friedrich Schelle geschaffen.
Außer diesen Skulpturen erinnern ein Gedenkstein am Ort seiner Ermordung im Hofgarten, eine Abteilung im Markgrafenmuseum sowie sein Grab mit der Inschrift "Hier ruht Kaspar Hauser, ein Rätsel seiner Zeit, unbekannt die Geburt, geheimnisvoll die Umstände seines Todes" an sein Schicksal. Seit 1998 finden alle zwei Jahre die Kaspar-Hauser-Festspiele statt.
Kaspar-Hauser-Denkmal
Platenstraße 18
91522 Ansbach
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Das Herrieder Tor, benannt nach dem etwa 10 Kilometer entfernten Ort Herrieden, ist der repräsentative Eingang zur Ansbacher Altstadt. Vom Glockenspiel an der Nordseite erklingt täglich um 11 und 17 Uhr die Melodie des Hohenfriedberger Marsches, dessen Text mit den Worten „Auf, Ansbach-Dragoner! Auf, Ansbach-Bayreuth“ beginnt und an den Sieg der Preußen in der Schlacht bei Hohenfriedberg erinnert.
Der 47 Meter hohe Torturm in seiner heutigen Form entstand 1750/51 im Auftrag des Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach unter dem markgräflichen Landbauinspektor Johann David Steingruber. Das Turmgebäude wird heute von örtlichen Vereinen genutzt.
Herrieder Tor
Uzstraße 30
91522 Ansbach
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