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Seßlach

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Sesslach Stadtmauer  Seßlach - Radweg an der Stadtmauer entlang
Seßlach - Radweg an der Stadtmauer entlang.

Seßlach, das „Oberfränkische Rothenburg“, ist mit seinem mittelalterlichen Stadtkern, dem nahezu erhaltenen Mauerring und den drei Tortürmen ein Kleinod im Coburger Land. Es wurde 837 erstmals schriftlich erwähnt und fiel 1120 an das Bistum Würzburg, von dessen Herrschaft es sich mehrfach lösen wollte. Dabei wurde der Ort 1244 bei einem Konflikt zwischen Herzog Otto VIII. von Meranien und dem Hochstift Würzburg zerstört.
1335 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer dem Ort Stadt- und Befestigungsrecht. Erneut gegen das Würzburger Hochstift gerichtet, schloss sich Seßlach um Reichsunmittelbarkeit zu erlangen 1399 dem Elfstädtebund an, der jedoch 1400 in der Schlacht bei Bergtheim zerschlagen wurde. Auch der Kampf um mehr Unabhängigkeit im Bauernkrieg 1525 endete für den Ort tragisch, da der Würzburger Bischof fünf Rädelsführer auf dem Marktplatz enthaupten ließ. 1632 wurde die Stadt im Dreißigjährigen Krieg verwüstet. 1810 fiel Seßlach an das Königreich Bayern.
Noch heute prägen neben zahlreichen Wohn- und Wirtschaftsbauten des 16. bis 18.J ahrhunderts die repräsentativen bischöflichen Amtsbauten das malerische Ortsbild. Anziehungspunkte sind Heimatmuseum und Naturschutzzentrum, aber auch Altstadtfest, Flohmärkte und ein liebenswerter Adventsmarkt.
Seßlach beherbergt mit dem Kommunbrauhaus in der Pfarrgasse eines der wenigen noch aktiven Gemeindebrauhäuser, in dem mit einfachsten Mitteln gebraut und das seit 1335 bestehende Braurecht am Leben erhalten wird.
Das Rad- und Wanderwegenetz führt durch eine ökologisch wertvolle Landschaft.