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Langenzenn

      Sehenswertes



Langenzenn Trinitatiskirche  Trinitatiskirche
Trinitatiskirche.

Trinitatiskirche (Evangelische Stadtkirche)

Die Trinitatiskirche mit ihrem über 46 Meter hohen Turm ist der Mittelpunkt der Altstadt und zugleich das Wahrzeichen von Langenzenn. An die ehemalige Klosterkirche schließen sich der gotische Kreuzgang sowie die Gebäude des früheren Augustiner-Chorherrenstiftes an.

Eine romanische Kapelle, bereits ab dem 10. Jahrhundert geistlicher Mittelpunkt der umliegenden Orte, wurde ab 1280 unter dem Nürnberger Burggrafen Friedrich III. zu einer vollständigen Marienkirche ausgebaut. Im Städtekrieg 1388 wurde Langenzenn verwüstet, die Kirche ging in Flammen auf. Lediglich eine Marienplastik überstand von Ruß geschwärzt das Inferno. Durch diese „Schwarze Maria von Langenzenn” wurde die Stadt über Jahrhunderte, noch über die Reformation hinaus, zum Ziel von Wallfahrten. Das Gotteshaus wurde wieder aufgebaut. Mit der Einführung der Reformation 1533 wurde die Marienkirche zur evangelischen Stadtkirche und erhielt den neuen Namen „Trinitatiskirche“.

In der Stadtkirche sind bis heute sieben Altäre aus dem späten Mittelalter sowie das Verkündigungsrelief des berühmten Nürnberger Bildhauers Veit Stoß aus dem Jahr 1513 erhalten. Eine weitere Besonderheit sind zwei Fenster aus dem späten 19. Jahrhundert im Chor, die als Zeichen der Verbundenheit mit dem Haus Hohenzollern von den deutschen Kaisern Wilhelm I. und Wilhelm II. gestiftet wurden.


Trinitatiskirche (Evangelische Stadtkirche)
90579 Langenzenn
www.langenzenn.de

Langenzenn AugustinerChorherrenstift  Ehemaliges Augustiner Chorherrenstift
Ehemaliges Augustiner Chorherrenstift.

Ehemaliges Augustiner Chorherrenstift

Die dreiflügelige Klosteranlage im Herzen von Langenzenn schließt sich an die Stadtkirche, die ehemalige Klosterkirche, an. Zu dem beeindruckenden Ensemble gehört ein vollständig erhaltener gotischer Kreuzgang. Die Anlage bildet heute die Kulisse für Konzerte und – immer im Sommer – für Theateraufführungen im Rahmen der Klosterhofspiele.

Das Augustiner Chorherren Stift wurde 1409 von den Hohenzollerischen Burggrafen Johann III. und Friedrich VI. von Nürnberg gegründet. Von zentraler Bedeutung hierfür war die „Schwarze Maria“. 1388 waren Stadt und Kirche den Verwüstungen des Städtekrieges zum Opfer gefallen. Lediglich eine rußgeschwärzte Marienplastik konnte aus den Trümmern geborgen werden. Dies wurde als Zeichen für das Eingreifen der Gottesmutter erachtet, so dass mehr und mehr Pilger nach Langenzenn strömten, um die Statue zu sehen. Um der neuen Bedeutung der Stadt als Wallfahrtsort Rechnung zur tragen, entstand hier das Augustiner-Chorherrenstift. Mit der Einführung der Reformation 1533 wurde das Kloster aufgelöst. Nach Nutzungen als Kaserne sowie als Schule stehen die Klostergebäude erst seit 1988 wieder der evangelischen Kirche zur Verfügung.

Die „Schwarze Maria“ blieb nach der Reformation noch einige Zeit im Kirchenraum, ab 1553 war sie in der „Schwarzen Kammer“ untergebracht und 1842 Geld an einen Fürther Kunsthändler verkauft, da die Kirchengemeinde Geld für ein Altartuch brauchte. Wo sich die wertvolle Figur heute befindet, ist nicht bekannt. 2009 wurde eine Nachempfindung der gotischen Schnitzarbeit in der Kirche aufgestellt.


Ehemaliges Augustiner Chorherrenstift
Martin-Luther-Platz
90579 Langenzenn
www.langenzenn.de

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