Burgenstraße Logo
^  KARTE EIN-/AUSBLENDEN  ^
http://www.burgenstrasse.de/pageflip/Gesamtkatalog2017/
http://www10.burgenstrasse.de/Prospekte-Service/Newsletter.html
Burgenstraße Banner - Link zu Booking.com

Gundelsheim

      Burgen & Schlösser

Der Ortsname „Gundolfsheim“ wurde 767 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt und entstand wahrscheinlich aus einem Personennamen. Um 1250 trat Konrad von Horneck mit seinen Söhnen dem Deutschen Orden bei und brachte seine Burg als fromme Stiftung ein. Von nun an stand der Ort für Jahrhunderte ganz im Zeichen des Deutschen Ordens. 1438 wurde die Burg zum Sitz des Deutschmeisters. Der unter der Burg entstandene Ort Gundelsheim erhielt im 14. Jahrhundert Stadt- und Marktrechte. Nach der Zerstörung.... [Mehr über Gundelsheim]



Gundelsheim Schloss  Gundelsheim - Eingangstor des Deutschordensschlosses Horneck
Gundelsheim - Eingangstor des Deutschordensschlosses Horneck.

Schloss Horneck

Schloss Horneck

Das mächtige Schloss Horneck thront eindrucksvoll über der Deutschordensstadt Gundelsheim. Nach  Heidelberg ist es das zweitgrößte Schloss am Neckar. Große Bedeutung und Bekanntheit erlangte es, als es 1420 Residenz des Deutschmeisters wurde und so neben Riga und Marienburg der dritte Hauptsitz des Ordens war. Heute dient die Schlossanlage als Heimathaus und Begegnungsstätte der Siebenbürger Sachsen. Sie beherbergt das Siebenbürgische Museum und die Siebenbürgische Bibliothek, die beideöffentlich zugänglich sind.

Die ursprüngliche Burg wurde vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. 1250 trat Konrad von Horneck dem Deutschen Ritterorden bei und schenkte diesem unter anderem seinen Besitz in Gundelsheim, zu dem auch Burg Horneck gehörte. 1420 wurde Horneck Residenz des Deutschmeisters.  Im Bauernkrieg 1525 wurde Horneck, wohl auf Geheiß des Ritters Götz von Berlichingen, der in der Nähe auf der Burg Hornberg lebte, völlig zerstört. Die Ordensritter verlegten daraufhin ihre Residenz nach Bad Mergentheim, lediglich die Komturei blieb in Gundelsheim.

Im Zuge des Wiederaufbaus entstand bis 1533 ein Renaissancegebäude, das unter Baumeister Franz Keller von 1720 bis 1724 in ein Barockschloss umgebaut wurde und seine heutige Gestalt erhielt. Durch die Säkularisierung wurde es 1805 Besitz des Königreichs Württemberg und wurde als Kaserne genutzt. 1824 wurde es Privatbesitz und erfuhr verschiedene Nutzungen unter anderem als Bierbrauerei. Von 1891 bis 1939 beherbergte Schloss Horneck unter der ärztlichen Leitung von Prof. Dr. Roemheld ein weithin bekanntes Sanatorium. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als amerikanisches Lazarett. Ab 1946 erfolgte der Umbau zur Lungenheilstätte, die 1960 nach Löwenstein umzog.

Noch im gleichen Jahr ging das Schloss in den Besitz des Hilfsvereins „Johannes Honterus“ der Siebenbürger Sachsen über, heute befindet es sich im Besitz des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V.


Schloss Horneck
Siebenbürgisches Museum Verwaltung (Schlossstraße 28)
Schloss Horneck
74831 Gundelsheim
Telefon +49 (0)62 69/42 23-0, 9 06 21 Verwaltung
Telefax +49 (0) 62 69/42 23-23
info@siebenbürgisches-museum.de
www.siebenbuergisches-museum.de