schätze entdecken | reisetipps für die burgenstraße 2024

Das Städtchen Hilpoltstein liegt reizvoll im Fränkischen Seenland nahe Roth und 30 Kilometer südlich von Nürnberg an der A9. Beeindruckende Stadtmauertürme, pittoreske Fachwerkhäuser, ein stolzes Residenzschloss und eine Burgruine, die über allem thront, prägen den historischen Stadtkern. Die Burg erlebte ihre Blüte während der Zeit der Herren von Stein im 13. und 14. Jh. Im 16. Jh. wurde Hilpoltstein Teil des Fürstentums Pfalz-Neuburg. 1606 zog die Pfalzgräfin Dorothea Maria als letzte Bewohnerin auf der Burg ein – ein Ereignis, das Hilpoltstein jedes Jahr im August beim Burgfest mit einem farbenfrohen Umzug feiert. Die 1618 von Pfalzgraf Johann Friedrich errichtete Residenz mit ihren figürlichen Stuckdecken und den wechselnden Kunstausstellungen steht für Gäste offen. Zu den zahlreichen Freizeitangeboten gehören unterhaltsame Führungen zu den historischen Schätzen der Stadt und deren Geheimnissen. HILPOLTSTEIN – die Burgstadt am Rothsee Auch sehenswert: • Historisches Rathausensemble mit Brunnenmännlein • Museum und Gasthaus „Zum Schwarzen Roß“ • Stadtmauer mit Döderleinsturm • Jahrsdorfer Haus und Chorherrenstiftshaus • Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer Wohnmobilisten finden direkt am Main-DonauKanal einen Stellplatz für den Kurzurlaub. Herrliche Natur erleben Gäste in der Umgebung Hilpoltsteins, sei es auf abwechslungsreichen und gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen oder bei Aktivitäten auf dem Wasser und rund um den Rothsee. Tourist-Information in der Residenz Hilpoltstein Kirchenstraße 1 · 91161 Hilpoltstein, Tel. +49 (0) 9174 978-505, www.hilpoltstein.de Öfffnungszeiten: Mo.-Do. 9-17 Uhr, Fr. 9-13 Uhr Blick auf die Altstadt Rothsee Burg Goldene Fäden – sie zieren Festgewänder, Uniformen, Trachten, Altäre, Vorhänge und Möbel. Und sie zeugen von Macht, Reichtum und Einfluss. Mit der Entwicklung der„Leonischen Waren” zu Beginn der Neuzeit stieg die Nachfrage nach den begehrten Produkten und so entstand die Leonische Industrie in und um Roth, die im ausgehenden 19. Jahrhundert und bis in die 1920er Jahre ihre Blütezeit hatte. Erleben Sie während einer Führung durch das einzigartige Fabrikmuseum an laufenden Maschinen den Fabrikalltag dieser Zeit. Staunen Sie über den Erfindungsgeist unserer Vorväter und die große Produktvielfalt. Wann ? Von April bis Oktober, jeweils sonntags. Führungsbeginn: 15.00 Uhr; Einlass: ab 14.30 Uhr; Ende: 16.30 Uhr. Gruppenführungen jederzeit nach Vereinbarung. Fabrikmuseum Roth Obere Mühle 4 D-91154 Roth Telefon (09171) 60564 info@fabrikmuseum-roth.de www.fabrikmuseum-roth.de 67

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