Schloss Kirchberg, das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Hohenlohe-Kirchberg, liegt hoch über der Jagst. Es geht auf eine frühmittelalterliche Burg zurück, die die Furt unterhalb des Berges beschützte. Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer wieder Erweiterungen. Ab 1590 wurde anstelle der Burg ein Renaissanceschloss erbaut, das durch die barocken Aus- und Umbauten in den Jahren 1738-56 zur größten Schlossanlage Hohenlohes wurde. Im Schloss, das heute im Besitz der gemeinnützigen Stiftung Haus der Bauern ist, befinden sich ein Biohotel, ein Schlosscafé, Wohnungen und ein Ayurveda-Kurzentrum. Auch die Fritz-Strempfer-Bauernschule e.V. und die Akademie für ökologische Land-und Ernährungswirtschaft sind im Schloss untergebracht. Der Rittersaal bildet den stimmungsvollen Rahmen für die Schloss-Konzerte, die von klassischer Kammermusik bis zu Jazz, Klezmer und Tango reichen. Die Oberstadt innerhalb der Stadtmauer wird liebevoll das „Städtle“ genannt. Ihr Bild wird vom Stadtturm, der wie ein überdimensionaler Bleistift die Szenerie überragt, von der Stadtkirche sowie von der ausgedehnten Schlossanlage geprägt. Zu einem Bummel durch die verträumte Altstadt gehört ein Spaziergang auf dem „Neuen Weg“ am Schloss und an der Stadtmauer entlang. Der mit Gartenarchitekturen und Kirchberg an der Jagst Stadtverwaltung Schloßstraße 10 74592 Kirchberg an der Jagst Tel. +49 (0) 7954 9801-0 info@kirchberg-jagst.de www.kirchberg-jagst.de Ortsansicht Staffagebauten ausgestaltete einstige fürstliche Fußweg verbindet das Schloss mit dem etwas entfernt liegenden barocken Hofgarten mit Orangerie, der der Topographie geschuldet nicht direkt am Schloss angelegt werden konnte. Kirchberg ist besonders für seinen Stadtfeiertag mit Mittelaltermarkt immer am 4. Samstag im Februar und den Büchermarkt immer am 3. Samstag im Juni bekannt. Auf dem Weg nach Rothenburg o.d.T. lohnt sich ein Halt an der bedeutendsten Jugendstilkirche Süddeutschlands im Ortsteil Gaggstatt. Altstadt Nicht weiterfahren, ohne sich vom verwunschenen Landschaftspark der Fürsten zu verzaubern zu lassen! Der Sophienberg ist ein ab 1783 unter Fürst Christian Friedrich Karl zu Hohenlohe-Kirchberg als Kontrast zum barocken Hofgarten angelegter Landschaftsgarten. Vom ursprünglichen Gebäudebestand haben sich das „Belvedere“, ein Aussichtspavillon, und das Untergeschoss der „Christiansruhe“ mit seinem Teehaus erhalten. 2022 wurden die Gebäude umfassend restauriert und für die Nachwelt erhalten. Belvedere auf dem Sophienberg 48
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