die burgenstraße | Magazin Touren & Tipps 2022

Neben der Burg gibt es in dem Ort aber auch viele historische Gebäude zu entdecken. Immer wieder findet man Spuren der Hohenzollern. Schon das „Obere Tor“ mit dem Glockenturm trägt das Wappen und die ZollernFarben. Auch die evangelische Markgrafenkirche unterhalb der Burg ist einen Besuch wert. Im „Historischen Museum“ erfährt man dann weitere Details zur Ortsgeschichte und über wichtige Persönlichkeiten, wie den Komponisten J.G. Pisendel, der in der Barockzeit als Musiker zu großem Ruhm gelangte. Marktplatz ie mächtige Cadolzburg prägt das Bild des gleichnamigen Ortes, der um das Jahr 1250 in den Besitz der hohenzollerschen Burggrafen zu Nürnberg gelangte. Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Teile der Burg. Nach einem Konflikt mit der Stadt Nürnberg machten die Burggrafen Cadolzburg im 14./15. Jahrhundert zum Zentrum ihrer Herrschaft in Franken. Am Ende des 2. Weltkrieges brannte die Burg aus und blieb jahrzehntelang in Trümmern liegen. Nach aufwendiger Renovierung ist die Burg nun zu einem attraktiven Museum ausgebaut worden, das unter dem Motto „HerrschaftsZeiten“ eine ebenso unterhaltsame wie anregende Begegnung mit dem Mittelalter ermöglicht. Die Anlage dient als Spielfläche für die Cadolzburger Burgfestspiele und große Konzertveranstaltungen. Cadolzburg INFORMATION: Amt für Kultur und Touristik Rathausplatz 1 · 90556 Markt Cadolzburg Tel. +49 (0) 9103 509-32 · Fax 509-10 markt@cadolzburg.de www.cadolzburg.de Ebenfalls sehenswert: Cadolzburger Bleistift – 25 Meter hoher Aussichtsturm im neugotischen Stil (1893) Stadtmauer – aus dem 15. Jahrhundert Historisches Museum Cadolzburg – im ehemaligen Rathaus, Pisendelplatz 1 Öffnungszeiten: Mi-So 14-17 Uhr Chocothek – die Cadolzburger Schokoladenfabrik Cadolzburg tein, vor den Toren Nürnbergs gelegen, ist bereits seit dem ausgehenden Mittelalter durch seine Bleistiftmühlen bekannt. Als sich 1758 Kaspar Faber hier niederließ, war damit der Grundstein für die industrielle Entwicklung der Stadt und das bis heute bestehende Unternehmen Faber-Castell gelegt. 1903 ließ Alexander Graf von Faber-Castell das Neue Schloss erbauen, das die Verbindung von industriellem Fortschrittsgeist und traditionellen Werten des deutschen Hochadels widerspiegelt. Die äußere Gestalt mit Erkern und Türmen mutet in Anlehnung an den Familiennamen wie ein mittelalterliches Castell an. An der Gestaltung der Innenräume in Stilrichtungen von Romanik, Gotik, Renaissance und Klassizismus bis hin zum damals modernen Jugendstil wirkte der bekannte Architekt Bruno Paul mit. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss als Pressecamp für Journalisten aus aller Welt, die über die Nürnberger Prozesse berichteten, darunter Willy Brandt sowie die Schriftsteller John dos Pasos und Erich Kästner. In der Altstadt von Stein ist die Wassergasse mit ihren Fachwerkhäusern direkt am Rednitzufer besonders sehenswert. Stein INFORMATION: Tourist-Information im Rathaus Hauptstraße 56 · 90547 Stein Tel. +49 (0) 911 6801-0 · Fax 6801-1977 touristinformation@stadt-stein.de www.stadt-stein.de Schloss Faber-Castell Wassergasse Ebenfalls sehenswert: Museum „Alte Mine“ – Bleiminenfertigung des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts in historischen Räumen Heimatmuseum „Schwarzwälderhaus“ – Bauernhaus im Ortsteil Gutzberg in für die Gegend ungewöhnlichem Baustil Freilandaquarium der Naturhistorischen Gesellschaft Freizeitbad Kristall Palm Beach 52

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