die burgenstraße | Magazin Touren & Tipps 2022

tolz blickt Ansbach auf seine Geschichte als ehemalige Residenz der Hohenzollern, die das Stadtbild wesentlich geprägt hat. Im Herzen der Stadt gelegen, zählt das Schloss der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach zu den bedeutendsten Bauwerken des 18. Jahrhunderts. Bedeutende Hofbaumeister wie beispielsweise Gabriel de Gabrieli waren hier am Werk und haben den „Ansbacher Spätbarock“ wesentlich mitgestaltet. Die eindrucksvollen Prunkräume in originalem Zustand können bei einer Führung durch das altehrwürdige Gebäude besichtigt werden. In unmittelbarer Nähe davon befindet sich die wunderschöne Parkanlage mit der prachtvollen Orangerie als Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher erfreuen sich an dem stilvoll angelegten Kräutergarten nach Leonhart Fuchs, dem Leibarzt des Markgrafen und Entdecker der Fuchsie. Bunte Blumenrabatte, schattige Baumalleen, das Plätschern der Springbrunnen – ein Ort der Ruhe. Zu neuemLeben erwacht der Hofgarten alljährlich Anfang Juli bei den Rokoko-Festspielen und die Zeit der Markgrafen in Ansbach wird wieder lebendig. Hofgartenführung nach Voranmeldung. Ansbach INFORMATION: Kultur, Stadtmarketing & Tourismus Johann-Sebastian-Bach-Platz 1 91522 Ansbach Tel. +49 (0) 981 51-243 · Fax 51-365 tourismus@ansbach.de · www.ansbach.de Martin-Luther-Platz mit St. Gumbertuskirche, Stadthaus und Rathaus Dieses Gasthaus war schon über 300 Jahre alt, als sich in Ansbach 1833 die mysteriösen Vorkommnisse um den jungen Kaspar Hauser ereigneten. Ein original erhaltenes Wirtshaus aus dem fünfzehnten Jahrhundert, gelegen mitten im Geschehen zwischen Residenz, ehemaliger markgräflicher Kanzlei und Hofkirche. In einem Zimmer war einst Luitpold von Bayern zu Gast, ein anderes diente den Ansbacher Ulanen als Hotel & Restaurant Schwarzer Bock*** s Offizierskasino – jeder Raum erzählt seine ganz eigene Geschichte und ist doch dem Heute verpflichtet, wenn es um die Einrichtung geht. Ob Ansbacher Bratwurst, das berühmte Schäuferla oder feines Abendmenü – die Wirtsleute und Slow-Food-Unterstützer servieren regionalzertifizierte Spezialitäten aus ihrer Heimat Franken und Pfalz. In wenigen Schritten Die Markgräfliche Residenz und die Kirche St. Gumbertus mit Markgrafengruft besichtigen, dem Markgrafenmuseum mit eindrucksvoller Kaspar-Hauser-Abteilung eine Visite abstatten, den Gegensatz zwischen barocker Synagoge und klassizistischer Kirche St. Ludwig wirken lassen, im Sommer unbedingt durch den blühenden Hofgarten schlendern. Hotel & Restaurant Schwarzer Bock · Pfarrstraße 31 · 91522 Ansbach Telefon +49 (0) 981 42124-0 · Fax +49 (0) 981 42124-24 hotel@schwarzerbock.com · www.schwarzerbock.com Gesamtbettenzahl: 28 Zimmerpreise inkl. Frühstück: 11 Doppelzimmer: 115,- bis 225,- Euro 6 Einzelzimmer: 65,- bis 115,- Euro Orangerie mit Hofgarten ©Florian Trykowski Spiegelkabinett in der Markgräfliche Residenz © Thomas Linkel Ebenfalls sehenswert: Kirche St. Gumbertus – ehem. Hofkirche der Markgrafen, größte Barockorgel Frankens, Schwanenritterkapelle, romanische Krypta, Markgrafengruft mit Sarkophagen St. Johannis – dreischiffige Staffelhalle, bunte Glasfenster, Flötner Altar, Südturm: Sonnenuhr, Außenfassade: Gedicht „Pflaumenregen“ vom Dichter Friedrich Wilhelm Güll Markgrafenmuseum – Dokumentation Markgrafenzeit, Vor-und Frühgeschichte Ansbachs, 19. Jh., umfangreiche KasparHauser-Abteilung, wechselnde Sonderausstellungen Ansbacher Rokoko-Festspiele 30. Juni bis 3. Juli 2022 Mit den Ansbacher RokokoFestspielen bewahrt sich die „Stadt des fränkischen Rokoko“ ihr großes markgräfliches Erbe. Jedes Jahr erwachen Glanz und Eleganz, Musik und Tanz des 18. Jahrhundert in der Hohenzollernresidenz vor der historischen Kulisse der Orangerie im Hofgarten. Information: Kultur, Stadtmarketing & Tourismus Tel. +49 (0) 981 51243 www.ansbach.de 46

RkJQdWJsaXNoZXIy MzkxMDU=