die burgenstraße | Magazin Touren & Tipps 2022

Mannheim Schwetzingen Heidelberg Eberbach Sinsheim Bad Wimpfen Heilbronn Schwäbisch Hall Rothenburg o.d.T. Ansbach Nürnberg Bamberg Coburg Kronach Kulmbach Bayreuth w w w . b u r g e n s t r a s s e . d e Orangerie im Hofgarten, Ansbach 2022 Touren & Tipps

Stuttgart A70 A3 A7 A81 A5 A7 A81 nach Hamburg nach Frankfurt a. M. nach Frankfurt a. M. nach Saarbrücken nach Basel (Schweiz) nach Ulm Würzburg A71 A67 A6 A61 A5 A8 nach München Karlsruhe A8 A6 A6 ROMANTIS Schwetzingen Mannheim Neckarsteinach Neckargemünd Hirschhorn Weinsberg Bad Wimpfen Gundelsheim/Schlosshotel Horneck Heilbronn Schwäbisch Hall Waldenburg Öhringen Kirchberg an der Jagst/ Biohotel Schloss Kirchberg Rothenburg ob der Tauber Colmbe Heidel berg Sinsheim Neckarbischofsheim Eberbach Mosbach Hotel-Restaurant Burg Hornberg Burg Guttenberg 16 13 10 4 9 10 24 4 5 2 15 6 18 15 21 26 29 17 1 19 26 16 die zeitreise ist möglich . . . rleben Sie eine Zeitreise“ lautet die Einladung der Burgenstraße, die von Mannheim vorbei an rund 60 Burgen und Schlössern bis nach Bayreuth führt. Für alle, die sich auf den Weg in vergangene Zeiten machen möchten, haben wir in diesem Magazin sechs Touren entlang unserer Ferienstraße zusammengestellt. Sie sollen ebenso als Inspiration für ein verlängertes Wochenende wie für eine längere Reise dienen und sind selbstverständlich auch anders als von uns vorgeschlagen zu kombinieren. Karten mit der Streckenführung der Burgenstraße erleichtern die Orientierung. Bei jedem Tourenvorschlag werden die einzelnen Stationen vorgestellt, ergänzt um alle Daten, die für den Besuch der Burgen und Schlösser wichtig sind. Um die ganze Bandbreite der Burgenstraße darzustellen, enthalten Sie darüber hinaus Tipps für eine abwechslungsreiche Gestaltung Ihres Aufenthaltes, die Ihren Burg- oder Schlossbesuch ergänzen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer Reiseplanung und freuen uns auf Ihren Besuch an der Burgenstraße! Die Markierung in der kleinen Übersichtskarte zeigt Ihnen, wo Sie sich gerade auf der Burgenstraße befinden. Mannheim Bayreuth Nürnberg Heilbronn Rothenburg o.d.T. Autobahn, -ausfahrt Bundesstraße Landstraße Bahnlinie Staatsgrenze Burg / Schloss Burgruine Kloster Flughafen Mitglied der Burgenstraße Route Burgenstraße Radweg Burgenstraße Premium Partner Hotel Legende der Detailkarten: Premium Partner Hotel Entfernung in Kilometern Autobahn Impressum Herausgeber: Die Burgenstraße e.V., Allee 12, 74072 Heilbronn Verantwortlich für den Inhalt: Ariane Born, Geschäftsführung Fotos: Die Burgenstraße e.V., Mitglieder des Die Burgenstraße e.V. Gestaltung: Böker & Mundry Werbeagentur GmbH, Ansbach, www.boeker-mundry.de Nürnberg Die Burgenstraße ist mit diesen Schildern gekennzeichnet. 2

POLEN TSCHECHIEN D E U T S C H L A N D ÖSTERREICH München Stuttgart Köln Leipzig Berlin Hamburg Frankfurt a.M. MANNHEIM NÜRNBERG BAYREUTH SCHWEIZ FRANKREICH BELGIEN NIEDERLANDE Herzlich willkommen bei unseren Premium Partner Hotels Während seiner Burgen- und Schlössertour ist der Gast bei den „Premium Partner Hotels“ der Burgenstraße besonders gut aufgehoben. Das Netzwerk setzt einen deutlichen Kontrapunkt zu Hektik und Beliebigkeit und verknüpft Ihre Reise in die Vergangenheit bestens mit dem Komfort unserer Tage. Dabei werden das individuelle Genießen und die Hinwendung zum Gast groß geschrieben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! www.hotels-burgenstrasse.de Die Burgenstraße e.V. Allee 12 · 74072 Heilbronn Deutschland Tel. +49 (0) 7131 973501-0 Fax +49 (0) 7131 973501-20 info@burgenstrasse.de www.burgenstrasse.de Informationen: A6 0 A9 A3 A9 A73 A73 nach München nach Berlin nach Linz (Österreich) nach Erfurt A3 FRÄNKISCHE SCHWEIZ MANTISCHES FRANKEN Coburg Abenberg Lichtenau WolframsEschenbach Roth Nürnberg Forchheim Ebermannstadt Aufseß Heiligenstadt Memmelsdorf Bamberg Pottenstein Gößweinstein Waischenfeld Muggendorf Kulmbach Bayreuth Burg Rabenstein Egloffstein Kronach gst/ chberg Colmberg Ansbach Seßlach Ebern Pfarrweisach Maroldsweisach Rentweinsdorf Stein Cadolzburg Langenzenn Lauf an der Pegnitz Streitberg Heldburg 15 9 7 20 11 39 12 18 17 6 16 6 15 5 22 6 7 15 22 32 25 22 22 15 4 4 11 4 4 22 12 24 26 18 Cadolzburg Bad Wimpfen Mannheim Bamberg inhalt Seite4 Erleben Sie eine Zeitreise Seite8 Als Pedalritter von Burg zu Burg Seite9Tour 1: Unterwegs zwischen Mannheim und Mosbach Seite18 Geschichte der Burgenstraße Seite21 Tour 2: Unterwegs zwischen Mosbach und Heilbronn Seite29 Zu Gast in Burgen und Schlössern Seite30Tour 3: Unterwegs zwischen Heilbronn und Rothenburg o.d.T. Seite37 Burgenstraße mit dem Oldtimer Seite40Tour 4: Unterwegs zwischen Rothenburg o.d.T. und Nürnberg Seite48 Mit demWohnmobil auf Entdeckertour Seite55 Tour 5: Unterwegs zwischen Nürnberg und Bamberg Seite63 Tour 6: Unterwegs zwischen Bamberg und Bayreuth Seite66 Museen an der Burgenstraße Seite71 Wege in die Vergangenheit 3

1020 Weihe des Bamberger Doms durch Papst Benedikt VIII. 1100 Von Frankreich her breiten sich ritterliche Turniere aus Gebrauch der mittelhochdeutschen Sprache bis 1350 Fahrende Sänger ziehen durch das Land 1050 1. Kreuzzug 1096 erleben sie eine zeitreise Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806 R O M A N I K Erleben Sie eine Zeitreise ... n einer Zeit der Kontraste und Unsicherheiten erwacht immer wieder eine Sehnsucht nach der Beständigkeit, die es „früher“ einmal gegeben hat. Die findet sich bei einer Reise entlang der Burgenstraße in vielen Varianten und so laden wir Sie ein, aus dem Alltag der Gegenwart auszusteigen und in vergangene Zeiten einzutauchen. Die zahlreichen steinernen Zeugen der Geschichte, die die Route von Mannheim nach Bayreuth säumen, haben Jahrhunderte überdauert und vermitteln bis heute einen Eindruck vom Leben in den verschiedenen Epochen. Nehmen wir also die Idee der Zeitreise auf und lassen wir uns von Orten und Erlebnissen verzaubern, die den Hauch der Geschichte spüren lassen... Burgen, Ritter, Minnesang ie Reise durch die Jahrhunderte nimmt ihren Anfang im Mittelalter, das in unserer Vorstellung untrennbar mit dem Bild der Burg verbunden ist. Das verwundert nicht angesichts der mehr als 25.000 Burgen, Rothenburg o.d.T. – ReichsstadtFesttage Leben und Werk des Parzival-Dichters – Museum Wolfram von Eschenbach 4

1256 Zeit des Raubrittertums in Deutschland 1445 Johannes Gutenberg erfindet den Buchdruck 1347-51 „Der Schwarze Tod“: Pocken und Pest raffen ca. ein Drittel, in manchen Gegenden sogar die Hälfte der europäischen Bevölkerung dahin 1300 Entstehung der Manessischen Liederhandschrift 1284 Ratten– fänger von Hameln 1280 Erfindung der Brille 1184 Höhepunkt der ritterlichen Kultur mit den Idealen Zucht, Treue, christliche Barmherzigkeit und Minnedienst 1204 Europäische Fürstenhöfe bürgern die orientalische Sitte ein, einen Hofnarren zu beschäftigen 1210 Wolfram von Eschenbach – „Parzival“ In Deutschland kommen Familiennamen auf 1151 Mittelhochdeutsche Dichtung und Minnesang um 1200 Ausbau der Residenz in Prag 1246 Geburt Johannes Gutenbergs um 1387 Ende der Kreuzzüge 1291 Zusammenschluss der deutschen Kaufleute zur Hanse 1280 Sängerkrieg auf der Wartburg 1207 100-jähriger Krieg 1340-1453 Anstelle des Pergaments setzt sich in Europa Papier durch 1350 In Deutschland entwickelt sich die Geschützgießerei 1422 G O T I K die es zu dieser Zeit in den deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas gab. An der Burgenstraße erinnern nicht nur eine Vielzahl dieser Wehr- und Wohnbauten an dieses häufig als finster bezeichnete Zeitalter. Auch in einigen Städten sind die Spuren des Mittelalters erhalten geblieben, ganz besonders in Orten wie Rothenburg ob der Tauber oder Seßlach, die bis heute von einer geschlossenen Stadtmauer umgeben sind. Der Zunftmarkt in Bad Wimpfen, die Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber oder die Mittelaltermärkte auf Burg Rabenstein sind erste Adressen für alle, die Mittelalter hautnah erleben möchten. Das Museum auf der nie zerstörten Burg Guttenberg, das Erlebnis Cadolzburg unter dem Motto „HerrschaftsZeiten“, das Burgeninformationszentrum in Maroldsweisach und das Deutsche Burgenmuseum auf der Veste Heldburg zeichnen ein Bild von der Burg mit all ihren Funktionen und beleuchten die Lebensverhältnisse ihrer Bewohner, die oft genug vom Kampf gegen Kälte, Ungeziefer und Langeweile geprägt waren. Eine erfreuliche Abwechslung waren freilich die Minnesänger, die von Burg zu Burg reisten, um die Herzen der schönen Frauen zu betören. Zu den prominentesten ritterlichen Poeten des Hochmittelalters zählt Wolfram von Eschenbach, der aus dem nach ihm benannten Städtchen nahe Ansbach stammt. Von ihm sind etwa 40.000 Verszeilen erhalten, die seinen Ruhm bis heute fortwirken lassen. Aufbruch in eine neue Zeit it der Reformation des Martin Luther, der 1530 während des Augsburger Reichstags unter päpstlichem Bann stand und ein halbes Jahr auf der Veste Coburg lebte, endete endgültig das Mittelalter und die Renaissance läutete die Wende zur Neuzeit ein. Das mittelalterliche Welt- und Menschenbild wurde überwunden. Diese „Wiedergeburt“ brachte eine verstärkte Hinwendung zum Humanismus mit sich, in der Architektur darüber hinaus auch eine Wiederbelebung der klassischen Formen, die ursprünglich von den alten Griechen und Römern entwickelt worden waren. So wurden denn in jener „Zeit des Aufbruchs“ in den Städten viele bedeutende Bauwerke im neuen Stil umgestaltet. Ein Beispiel dafür ist das Heilbronner Rathaus, das 1417 als gotischer Bau errichtet worden war und Ende des 16. Jahrhunderts im Renaissance-Stil erweitert wurde. Seitdem schmückt die Fassade eine Kunstuhr, die damals als technisches Wunderwerk galt. Gleich Eine Burg wie aus dem Bilderbuch – Burg Steinsberg in Sinsheim Arbeits- und Wohnstätte des Reformators – das Lutherzimmer auf der Veste Coburg Beliebtes Fotomotiv – die astronomische Kunstuhr am Heilbronner Rathaus 5

1654 Krönung Ludwigs XIV. 1688-97 Pfälzischer Erbfolgekrieg 1492 Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus 1518 Adam Riese schreibt sein Rechenlehrbuch 1524-25 Bauernkriege 1529 Tabak kommt nach Europa 1621 Tabakrauchen verbreitet sich in Deutschland ca. 1550 Sanduhren als transportable Reiseuhren werden eingeführt ab 1483 Beginn der Aufzeichnung der Geschichten von Till Eulenspiegel Erste Uhren mit Minutenzeiger 1671 Erstes Auftreten von Kutschen als Beförderungsmittel 1450 Geburt Albrecht Dürers 1471 Beginn der Hexenverfolgung 1484 Gegen- reformation seit ca. 1540 Erfindung der Taschenuhr (Peter Henlein) 1510 Erste Kaffeeeinfuhr nach Europa Beginn der Reformation Hans Sachs schreibt das erste Fastnachtsspiel 1517 Neue Kriegstechniken: Geschütze verdrängen endgültig die Steinschleudern 1582 Der Tee kommt nach Europa 1610 30-jähriger Krieg 1618-48 R E N A I S S A N C E B A R O C K G O T I K gegenüber liegt die Kilianskirche, deren außergewöhnlicher Turm als erstes bedeutendes Renaissancebauwerk nördlich der Alpen gilt. Steinmetzmeister Hans Schweiner hielt dort in einer „ketzerischen Fantasie“ fest, wie damals die Bürger der um einen neuen Glauben ringenden Stadt wirklich dachten. Vor allem der Landsknecht auf der Turmspitze, das „Männle“, stieß bei der Geistlichkeit auf Ablehnung, war jedoch Ausdruck des damaligen Fortschrittsglaubens. Auch der Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses oder Schloss Eyrichshof in Ebern gehören zu den beeindruckenden Renaissancebauten an der Burgenstraße. Darüber hinaus bietet die Kulmbacher Plassenburg ein herausragendes bauliches Beispiel für diese Epoche. Hier schuf der Kulmbacher Caspar Vischer, einer der bedeutendsten Baumeister der deutschen Renaissance, mit dem „Schönen Hof“ einen der eindrucksvollsten Arkadenhöfe dieser Kunstepoche. Pracht, Pomp und hohe Gartenkunst egenreformation und aufkommender Absolutismus ebneten zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Weg in eine wieder ganz neue und andere Stilepoche: die des glanzvollen Barock. Geistliche und weltliche Herrscher belegten fortan ihren Führungsanspruch durch Prachtbauten, inspiriert durch den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV., dessen Schloss Versailles zum Inbegriff barocker Pracht und Machtentfaltung wurde. In Mannheim ließ Kurfürst Carl Philipp von der Pfalz eines der größten Barockschlösser Europas erbauen. In Franken waren die Fürstbischöfe federführend bei der Errichtung prächtiger Repräsentationsbauten, allen voran der Bamberger Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn, der von sich selbst sagte, er sei vom „Bauwurm“ befallen. Ihm verdankt Bamberg seine Neue Residenz. Die Pracht des Barock spiegelt auch der Rosengarten im Innenhof der Residenz wider. Herzstück der Kulmbacher Plassenburg – der reich geschmückte „Schöne Hof“ Ganz Wilhelmine – das Alte Schloss in der Bayreuther Eremitage Prachtvoll und repräsentativ – das Treppenhaus im Barockschloss Mannheim (Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg) 6

1709 Erstes europäisches Hartporzellan (Johann Friedrich Böttger) 1783 Erste Fahrten mit Heißluftballonen der Gebrüder Montgolfier 1789 Französische Revolution 1803 1. Dampflokomotive (Richard Trevithick) Erste verwendbare Dampfmaschine (Thomas Newcomen) 1712 Erfindung des Blitzableiters (Benjamin Franklin) 1752 Geburt Napoleon Bonapartes 1769 England und Deutschland: Gasbeleuchtung für Innenräume 1786 Erfindung der Glühlampe (Heinrich Göbel) 1854 Säkularisation: durch Reichsdeputationshauptschluss werden 112 deutsche Kleinstaaten und Bistümer aufgehoben 1803 Das Briefgeheimnis wird deutsches Reichsgesetz 1690 R O K O K O BIEDERMEIER JUGENDSTIL K L A S S I Z I S M U S HISTORISMUS In Bayreuth wirkte zu dieser Zeit die kunstsinnige Markgräfin Wilhelmine. Die preußische Prinzessin, Schwester Friedrichs des Großen und eine der bedeutendsten Frauengestalten im Deutschland des 18. Jahrhunderts, machte aus der bislang verschlafenen Residenzstadt Bayreuth eine strahlende Kulturmetropole. Um etwas von der Pracht des Berliner Hofes in ihre neue Heimat hinüber zu retten, schuf sie ihr „irdisches Arkadien“ mit prunkvollen Bauten und bezaubernden Gartenanlagen, teils bereits im Stil des Rokoko. Von dieser Epoche ist auch das Bild Ansbachs geprägt, wo die Rokoko-Festspiele wie kein zweites Festival dieser Art Einblicke in die Zeit der Schäferspiele und Lustbarkeiten des leichten, heiteren Rokoko geben. Edle Einfalt Stille Größe enig später, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wurde das Rokoko zunehmend als dekadent empfunden. Es folgte der Klassizismus und damit eine völlige Abkehr von den verspielten Formen der Rokokoarchitektur ein weiteres Mal in der Kunstgeschichte hin zur Antike. Man orientierte sich nun an griechischen und ägyptischen Stilelementen, an einfachen Grundformen und sparsamen Dekorationen. Gebautes Ideal iese Epoche wurde vom Historismus abgelöst, der sich – unter dem Eindruck der dem Mittelalter zugewandten Romantik – insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entfaltete und bis ins 20. Jahrhundert hineinwirkte. Ältere Stilrichtungen wurden hier aufgegriffen und häufig an ein und demselben Gebäude gleichzeitig verwendet. Auch zahlreiche Burgen, die heute als mittelalterlich wahrgenommen werden, erhielten ihre prägende Gestalt tatsächlich erst im 19. Jahrhundert. Unter dem Einfluss des Historismus entstanden gebaute Idealbilder einer vergangenen Epoche. Beispiele hierfür sind die Veste und Schloss Ehrenburg in Coburg, die Veste Heldburg, die zu einem historistischen Bergschloss umgestaltet wurde, und Schloss Faber-Castell in Stein bei Nürnberg. Europas ältestes Rang-Theater – das Rokokotheater in Schwetzingen Historismus in Reinkultur – Schloss Faber-Castell in Stein Ansbach – Rokoko-Festspiele 7

n der Burgenstraße kommen auch Radler auf ihre Kosten, denn die Ferienstraße bietet auf ihrer gesamten Länge von Mannheim bis nach Bayreuth den Radweg „Burgenstraße“. Der Radwanderführer „Radeln von Burg zu Burg“ beschreibt die in beide Richtungen durchgehend beschilderte Radroute. Für diese Publikation waren wir selbst auf der gesamten Strecke unterwegs, haben vor Ort für Sie recherchiert und eine detaillierte Streckenbeschreibung, unterteilt in fünf Etappen, ausgearbeitet. Wir stellen Ihnen die Burgen und Schlösser sowie die historischen Städte und Städtchen an der Route vor, empfehlen Ihnen Hotels, die auf Radfahrer eingerichtet sind – darunter 13 Premium Partner Hotels der Burgenstraße –, und nennen Abstellmöglichkeiten für Ihr Fahrrad. Damit Sie die ganze Vielfalt der Burgenstraße erleben können, umfassen unsere Vorschläge aber auch Rastplätze an besonders schönen Orten und Einkehrtipps. Karten mit dem Radweg „Burgenstraße“, den Abstechern zu Burgen und Schlössern sowie in die Altstädte, allen Burgen und Schlössern sowie den empfohlenen Rastplätzen erleichtern die Orientierung. Bei größeren Orten ergänzen Innenstadtpläne die Informationen. Schließlich geben Streckennetzpläne einen Überblick über die Bahnanbindung entlang des Radwegs „Burgenstraße“. Radwanderführer, 116 Seiten im kompakten DIN A5-Format mit Spiralbindung – Preis 12,50 Euro + 2 Euro Versandkosten, erhältlich im Online-Shop unter www.burgenstrasse.de. Als Pedalritter von Burg zu Burg Radwanderführer für die Burgenstraße mit vielen praktischen Tipps Schwäbisch Hall Rasten mit Blick auf Burg Abenberg Schild „Radweg Burgenstraße“ Rothenburg ob der Tauber – Tauberbrücke mit Stadtsilhouette Radweg „Burgenstraße“– Blick auf den Dilsberg bei Neckargemünd Mosbach 10 Gundelsheim Burg Guttenberg Burg Hornberg Schoss Horneck Burg Guttenberg 11 13 12 Mosbach (Baden) Mosbach-Neckarelz Neckarzimmern Schloss Mosbach Hotel-Restaurant Burg Hornberg Karten mit allen Angaben für eine Radtour entlang der Burgenstraße Nürnberg - Kaiserburg erleben sie eine zeitreise radeln von burg zu burg radwanderführer Mannheim · Schwetzingen Heidelberg · Eberbach am Neckar Sinsheim · Bad Wimpfen Heilbronn · Schwäbisch Hall Rothenburg o.d.T. · Ansbach Nürnberg · Bamberg Coburg · Kronach Kulmbach · Bayreuth 8

as Barockschloss Mannheim zählt mit seiner Schaufassade von über 400 Metern zu den größten Schlössern Europas. Es bildet nicht nur den beeindruckenden Auftakt zur Reise entlang der Burgenstraße, sondern ist auch der Startpunkt für die erste Tour. Wenige Kilometer weiter empfangen Schlossgarten und Schloss Schwetzingen den Besucher mit einem Dreiklang aus Schönheit, Harmonie und Leichtigkeit. Die nächste Station ist Heidelberg mit seinem weltbekannten Schloss, das seit Generationen der romantische Grund für Gäste aus aller Welt ist, die Stadt am Neckar zu besuchen. Die Burgenstraße biegt hier in das Neckartal ein und folgt von nun an den Windungen des Flusses. Die Szenerie wandelt sich und trutzige Ritterburgen hoch über dem Tal prägen das Bild. Dicht an dicht liegen sie nun und machen der Bezeichnung „Burgenstraße“ alle Ehre. Bei Neckarelz verlässt die Route kurz das Neckartal und gelangt nach wenigen Kilometern nach Mosbach, dem Ziel der ersten und zugleich dem Beginn der zweiten Tour entlang der Burgenstraße. Unterwegs zwischen Mannheim und Mosbach Tour 1 Blick auf die Vierburgenstadt Neckarsteinach 10 Burgen und Schlösser – 86 Kilometer 5 km 10 km 15 km 0 km Entfernung in Kilometern Mannheim Bayreuth Nürnberg Mosbach Mannheim mit spannenden Stadtführungen entdecken Museen, Theater, Veranstaltungen: Mannheim bietet Kulturerlebnisse für jeden Geschmack. Individuelle Tipps und Services erhalten Sie bei der Tourist Information Mannheim. Informationen und Buchung: Tourist Information Mannheim Tel. +49 (0) 621 293-8700 · www.visit-mannheim.de 9

Mannheim INFORMATION: Tourist Information Mannheim Willy-Brandt-Platz 5 · 68161 Mannheim Tel. +49 (0) 621 293-8700 · Fax 293-8701 touristinformation@mannheim.de www.visit-mannheim.de zwar wieder aufgebaut, doch erst 2007 waren das ursprüngliche Mansardendach des Mittelbaus, einige Raumensembles und der Ehrenhof durch Renovierungsarbeiten wiederhergestellt. Heute kann man das Museum im zentralen Teil des Schlosses wieder in vollem Glanz erleben. Die Ausstellung mit über 800 Originalstücken von Möbeln über Gemälde bis zu kunstvollen Gobelins und Porzellan begeistert BesucherInnen aus der ganzen Welt. Höhepunkte sind die wieder eingerichteten Prunkräume der Beletage. Durch den kultur-und musikliebenden Carl Theodor gediehen schon im 17. Jahrhundert die schönen Künste in Mannheim. KünstlerInnen, MusikerInnen und berühmte Geister wie Mozart und Voltaire, Goethe und Schiller tummelten sich am Hof und legten den Grundstein für die bis heute lebendige Kultur-und Musikszene – nicht ohne Grund trägt die Stadt seit Ende 2014 den Titel „UNESCO City of Music“. Ob TheaterliebhaberIn oder Luisenpark (© Stadtmarketing Mannheim) Reiss-Engelhorn-Museen (© Stadtmarketing Mannheim) Jesuitenkirche (© Stadtmarketing Mannheim) Wasserturm am Friedrichsplatz (© Stadtmarketing Mannheim) Barockschloss Mannheim (© Stadtmarketing Mannheim) Technofan, KunstkennerIn oder FilmfreundIn, JazzgenießerIn oder EntdeckerIn – Kultur in Mannheim bietet Highlights für jeden Geschmack und begeistert mit zahlreichen Veranstaltungen verteilt über das ganze Jahr. Die kulturelle Vielfalt der Stadt spiegelt sich auch in der Vielzahl verschiedener Stadtführungen der Tourist Information Mannheim wider. Vom Historischen bis hin zum Modernen zeigt sich Mannheim in allen denkbaren Facetten. Ebenfalls sehenswert: TECHNOSEUM – erlebnisorientierte und interaktive Dauer- und Sonderausstellungen Wasserturm – monumentales Wahrzeichen der Stadt am Friedrichsplatz, 1886-89 nach Plänen von Gustav Halmhuber erbaut Luisenpark – eine der schönsten europäischen Parkanlagen u. a. mit Tiergehegen, Pflanzenschauhaus und dem größten original chinesischen Teehaus Europas STADT.WAND.KUNST – Mannheims Open-Air-Galerie für internationale Streetart Reiss-Engelhorn-Museen – einer der renommiertesten Museumskomplexe Deutschlands mit drei Ausstellungshäusern im Herzen der Mannheimer Innenstadt Kunsthalle Mannheim – eine der ersten Bürgersammlungen der Moderne weltweit; neues Gebäude zum entspannten Flanieren zwischen Galerieräumen, über Brücken und Terrassen, zu Restaurant, Shop und vielem mehr annheim, die ehemalige Residenzstadt in der Kurpfalz, markiert mit dem zweitgrößten Barockschloss Europas den Beginn der Burgenstraße. 1720 ließ der Kurfürst Carl Philipp den ersten Grundstein für den Barockbau legen, sein Nachfolger Carl Theodor vergrößerte die Schlossanlage bis 1760. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Schlosses zerstört. Nach dem Krieg wurde es 10

Schloss Schwetzingen Kloster Großcomburg Burgfeste Dilsberg Haben Sie Lust auf eine spannende Tour durch die Jahrhunderte? Willkommen auf der Burgenstraße. Entdecken Sie die stolzen Residenzen der Kurpfalz: Barockschloss Mannheim, Schloss- und Schlossgarten Schwetzingen und Schloss Heidelberg, das seit dem 19. Jahrhundert als Inbegriff deutscher Romantik gilt. Oder Sie besuchen die wehrhafte Burgfeste Dilsberg mit fantastischem Rundblick und bestaunen die romanischen Schätze von Weltrang im Kloster Großcomburg bei Schwäbisch Hall. Weitere Informationen unter: www.schloesser -und- gaerten.de ERLEBBARE GESCHICHTE ENTLANG DER BURGENSTRASSE. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen! Schloss Heidelberg BILDNACHWEIS SSG / LMZ: Titel Andrea Rachele; 1, 2 Günther Beyerl; 3 Achim Mende; 4 Jürgen Weller // Designkonzept: www.jungkommunikation.de 1 3 4 2

chon die Kurfürsten schätzten das überaus milde Klima der Kurpfalz und errichteten in der „Barock– stadt“ ihre Sommerresidenz. Das Schwetzinger Schloss war ursprünglich eine mittelalterliche Wasserburg und wurde von 1710 bis 1716 als Jagd- und Lustschloss genutzt. Unter dem kunstsinnigen Kurfürsten Carl Theodor (1724 bis 1799) erlangte die Schlossanlage Berühmtheit. Mozart spielte hier 1763 als Siebenjähriger vor. Das 1752 erbaute Rokokotheater ist heute repräsentativer Mittelpunkt der alljährlich stattfindenden internationalen Schwetzinger SWR Festspiele (April bis Mai) sowie des Schwetzinger Mozartfestes (September und Oktober). Die Appartements wurden im Stil des 18. und 19. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert. In Führungen wird das höfische Leben des 18. Jahrhunderts wieder lebendig. Rundgänge Schwetzingen Schlossplatz Schwetzingen das Badhaus, ein Heckentheater und diverse Tempelbauten, die den antiken Gottheiten Apoll, Minerva und Merkur gewidmet sind. Der zentrale Arionbrunnen und weitere Wasserspiele stehen zudem in einem reizvollen Dialog mit den Gartenarchitekturen. durch die Anlage werden auf Wunsch in historischen Kostümen aus der Blütezeit des Schlosses angeboten. Der Schwetzinger Schlossgarten zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen Europas. Kurfürst Carl Theodor (1724 bis 1799) verwirklichte hier mit seinen Baumeistern und Gartenarchitekten Nicolas de Pigage und Friedrich Ludwig Sckell eine Gartenanlage, die Geistesgeschichte und Moden vom Barock über die Aufklärung bis hin zur Romantik vereint. Ehrenhof und Schlossgebäude bilden das Entrée zum prachtvollen Schlossgarten, der in Europa seinesgleichen sucht. Hier entfaltet sich entlang der zentralen Barockachse auf 72 Hektar Fläche ein kreisrundes, französisches Gartenparterre, dem sich Rokoko-Kabinette und Partien im Stil des englischen Landschaftsgartens anschließen. Auf einer Entdeckungsreise durch das 18. Jahrhundert treffen Sie etwa auf die einzige erhaltene Gartenmoschee dieser Zeit, auf „Glücksschwein“ auf dem Schlossplatz Wandgestaltung des „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel Schlossgarten Schwetzingen Fotos: Stadt Schwetzingen/Tobias Schwerdt Ebenfalls sehenswert: Palais Hirsch – Kleinod am Schlossplatz, ideal für Tagungen und Ausstellungen Kurfürstlicher Marstall – ehemaliger kurfürstlicher Marstall aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit großem Allianzwappen der Kurpfalz Schlossplatz – einzigartige Mischung aus mediterranem Flair und höfischer Kulisse, Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen Basis Palatina – Carl-Theodor-Straße, geradlinige Allee (Sichtachse) vom Ehrenhof des Schlosses nach Heidelberg (Königstuhl) und zur Kalmit (höchste Erhebung des Pfälzerwaldes) Hörbar – neue Infostation (Ensemble), bildet die Musikgeschichte Schwetzingens ab (mit musikalischer Einspielung via QR-Code) Schwetzinger Zeitreise – informative Schautafeln mit bedeutenden Persönlichkeiten führen durch die Geschichte Schwetzingens Glücksschwein – ungewöhnliche Skulpturengruppe mit Carl Theodor von Peter Lenk auf dem südlichen Schlossplatz 12

INFORMATION: Touristinformation Schwetzingen Dreikönigstraße 3 · 68723 Schwetzingen Tel. +49 (0) 6202 87-400 · Fax 87-407 touristinfo@schwetzingen.de www.visit-schwetzingen.de Motivbank „Der Weg in die Moderne“ – Mobilitätsgeschichte und industrieller Aufbruch (Karl Drais unternahm 1817 die erste Fahrt mit seiner ‚Laufmaschine‘ von Mannheim Richtung Schwetzingen), Zähringerstraße am Leimbach Burgenstraße vor Ort In zahlreichen Mitgliedsorten machen Stelen oder Informationstafeln auch im Stadtbild die Zugehörigkeit zur Burgenstraße sichtbar. Einheimische wie Touristen werden auf die traditionsreiche Ferienstraße aufmerksam gemacht. Die Stelen informieren nicht nur über die wichtigsten Stationen der Burgenstraße, sondern auch über die Sehenswürdigkeiten vor Ort. Die Informationstafeln mit der großen Streckenkarte bieten einen Überblick über Routenführung und die Mitglieder der Burgenstraße. Schwetzingen – Burgenstraßenstele auf dem Schlossplatz Hotel Garni „Villa Benz“ *** Zu Gast bei Freunden! Die Villa Benz bietet in perfekter Lage, nur wenige Schritte entfernt vom Schlossgarten, zehn charmante Zimmer zum Wohlfühlen und Entspannen. Das Frühstück mit regionaler und saisonaler Vielfalt in Verbindung mit persönlichem und individuellem Service ist ebenso im Übernachtungspreis enthalten wie der Eintritt in den Schlossgarten. Zimmerpreis: Doppelzimmer: ab 119,- Euro Einzelzimmer: ab 89,- Euro Zähringerstraße 51 68723 Schwetzingen Tel. +49 (0) 6202 93609-0 Fax. +49 (0) 6202 93609-20 villa-benz@wyhotels.de www.villa-benz.de Roth – Informationstafel beim Schloss Ratibor Evang. Stadtkirche – Barockkirche mit neoklassizistischer Turmfassade Motivbänke – auf ungewohnte Weise thematisieren über 30 unterschiedlich gestaltete Bänke wichtige Ereignisse in der Geschichte Schwetzingens Lapidarium – Originalsammlung von Steindenkmälern aus dem Schlossgarten (Orangerie) St. Pankratius-Kirche (18. Jh.) – frühklassizistische Fassade und reiche Ausstattung Museum Blau – präsentiert als erstes seiner Art die faszinierende Kunst- und Kulturgeschichte der Farbe Blau www.museumblau.de (Hebelstraße 2) 13

s gibt kein besseres Synonym für die Romantik der Burgenstraße – Heidelberg, ein international bekanntes Aushängeschild. Keine andere europäische Stadt wurde so viel besungen wie die romantische Stadt am Neckar. Die geheimnisvolle Schlossruine, die malerische Altstadt, eine – wie Goethe schrieb – „ideale landschaftliche Lage“ – es ist der besondere Charme Heidelbergs, dem zahlreiche Dichter und Denker des 19. Jahrhunderts erlegen waren. In Dichtung, Musik und Malerei haben sie Heidelberg verewigt. Goethe, Brentano, Eichendorff und viele andere prägten das kulturelle Profil der Stadt. Heute verbindet sich der unwiderstehliche Reiz des romantischen Heidelbergs mit wissenschaftlicher Reputation. 1386 gründete Kurfürst Ruprecht I. in Heidelberg die älteste Heidelberg Erstmals erwähnt wurde Heidelberg in einer Urkunde des Klosters Schönau aus dem Jahre 1196. Seit 1356 war die Neckarstadt die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz – fast vier Jahrhunderte – bis diese 1720 nach Mannheim verlegt wurde. Universität Deutschlands, die heute mit ihren 39.000 Studenten den Status einer Exzellenz-Universität hat und weltweit einen hervorragenden Ruf genießt. Wer sich Heidelberg von der schönsten Seite nähern möchte, macht einen Spaziergang auf dem berühmten Philosophenweg am Hang des Heiligenberges oder flaniert durch die Gärten des Schlosses, das auf dem Hotel Holländer Hof Unser Haus liegt im Herzen der Heidelberger Altstadt direkt an der Alten Brücke mit Blick auf den weltberühmten Philosophenweg. Von hier aus können Sie die Sehenswürdigkeiten Heidelbergs zu Fuß erkunden. Unsere Zimmer sind mit Dusche oder Bad/WC, TV, Telefon, kostenlosemW-LAN-Internet-Zugang und Minibar ausgestattet. Einige Zimmer mit Klimaanlage. Zum Frühstück erwartet Sie ein reichhaltiges Büffet. Gesamtbettenzahl: 64 | Zimmerpreis: 25 Doppelzimmer: ab 154,- Euro 14 Einzelzimmer: ab 115,- Euro Neckarstaden 66 69117 Heidelberg Tel. +49 (0) 6221 6050-0 Fax +49 (0) 6221 6050-60 info@hollaender-hof.de www.hollaender-hof.de Hotel Bayrischer Hof · Rohrbacher Straße 2 · 69115 Heidelberg Telefon +49 (0) 6221 87288-0 · Fax +49 (0) 6221 887288-99 reservation@academy-group.de · www.bayrischer-hof-heidelberg.com Der Bayrische Hof liegt am Dreh- und Angelpunkt Heidelbergs, dem Bismarckplatz. Schon wenn man sich diesem Platz nähert, fällt das imposante Gebäude mit seiner klassizistischen Fassade auf, das bereits seit dem 19. Jahrhundert fester Bestandteil des Heidelberger Stadtbildes ist. Beim Betreten des Hotels verzaubert den Gast das Zusammentreffen von Tradition und Moderne im Inneren des Hotel Bayrischer Hof Hauses. Die Zimmer sind mit allen modernen Annehmlichkeiten ausgestattet und das Design besticht durch klare Strukturen. Tauchen Sie mit uns in unserem historischen Gewölbekeller in eine schon längst vergessene Zeit ein und genießen Sie hier unser legendäres Frühstücksbuffet. In wenigen Schritten Direkt vor der Haustür beginnt die längste Fußgängerzone Europas. Zum Bummeln und Verweilen laden zahlreiche Geschäfte und Cafés ein. Am Ende können Sie das Heidelberger Schloss zu Fuß oder bequem mit der Bergbahn erreichen. Alternativ dazu können Sie den „Schlangenweg“ auf der gegenüberliegenden Seite nehmen. Dieser Aufstieg zum Philosophenweg belohnt mit einem sensationellen Postkartenblick über die Dächer Heidelbergs und das Schloss. Gesamtbettenzahl: 112 | Zimmerpreise inkl. Frühstück: 47 Doppelzimmer: ab 109,- Euro 9 Einzelzimmer: ab 79,- Euro Alte Brücke und Schloss Heidelberg (© Heidelberg Marketing) 14

Ebenfalls sehenswert: Alte Universität (1712 bis 1735) – mit Rektorat der Universität, Universitätsmuseum und Alter Aula Heiliggeistkirche (1399 bis 1441) – Grablege der Kurfürsten Jesuitenkirche (1711 bis 1750) – mit ehemaligem Jesuitenkolleg Alte Brücke (1786 bis 1788) und Karlstor (von 1775) – erbaut zu Ehren des Kurfürsten Carl Theodor Michaelskloster – Ruine aus dem 9. Jahrhundert auf dem Heiligenberg Universitätsbibliothek – prachtvoller Sandsteinbau vom Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Original der Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) INFORMATION: Tourist Information Heidelberg Willy-Brandt-Platz 1 · 69115 Heidelberg Obere Neckarstr. 31-33 · 69117 Heidelberg Tel. +49 (0) 6221 58-44444 · Fax 58-4644444 info@heidelberg-marketing.de www.heidelberg-marketing.de Gastronomie in der Altstadt (© Heidelberg Marketing, Foto: Christoph Düpper) von den Truppen des französischen Sonnenkönigs gesprengt. Goethe, im Lob eher zurückhaltend, spricht 1797 der Stadt „etwas Ideales“ zu, Mark Twain, der pragmatische Mississippi-Lotse, schreibt im 19. Jahrhundert von der „äußersten Möglichkeit des Schönen” – und 2011 schwärmt der junge Schriftsteller Saša Stanišic´: „So schön wie in Heidelberg trocknen nach dem Regen nur Städte, in denen Olivenbäume wachsen“. So erliegen Schriftsteller und Besucher seit Jahrhunderten der Romantik Heidelbergs. Kurpfälzisches Museum – Präsentation eines einzigartigen Bildes der ehemaligen Kurpfalz Haus zum Ritter St. Georg – erbaut 1592, einziges Bürgerhaus, das die Zerstörung Heidelbergs 1693 überlebte, mit prachtvoller Renaissance-Fassade Marstall (1510) – Altes Zeughaus, erbaut unter Kurfürst Ludwig V., heute Mensa der Universität Studentenkarzer – „Studentengefängnis“ mit sechs pittoresk ausgemalten Räumen der akademischen „Straftäter“ Stadtführung auf dem Kornmarkt (© Heidelberg Marketing) bewaldeten Königstuhl thront. In Heidelberg wurde nie ein einheitliches und umfassendes Schlossprojekt entwickelt, denn die Kurfürsten errichteten jeweils Einzelpaläste. Im Laufe der Zeit ist so ein Ensemble repräsentativer Schloss- und Gartenbaukunst aus drei Jahrhunderten entstanden. Einer der Paläste, der Ottheinrichsbau, gilt als schönstes Renaissancebauwerk nördlich der Alpen und im Schlosskeller erwartet die Besucher das berühmte Große Fass, das größte jemals gefüllte Weinfass der Welt (221.726 Liter). Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde das Schloss 1689 und 1693 Verlieren Sie Ihr Herz in Heidelberg Erleben Sie Heidelberg aktiv, kulturell oder einfach von seiner romantischen Seite. Informationen und Buchung: Heidelberg Marketing GmbH · Tel. +49 (0) 6221 58402-24/-26 reservation@heidelberg-marketing.de · www.heidelberg-marketing.de ... wir haben für Sie interessante Pauschalreisen zusammengestellt: Die Burgenstraße vomWasser aus erleben Bei einer Schifffahrt auf einem der zahlreichen Flüsse, die die Burgenstraße begleiten, ist die Idealperspektive auf eine der hoch auf dem Berg gelegenen Burgen oder auf das Stadtpanorama meist inbegriffen. Dabei kann gern auch das Fahrrad mit an Bord gehen. Heidelberg und Heilbronn sind die wichtige Ausgangspunkte für einen Schiffsausflug auf dem Neckar, Bamberg für eine Bootstour durch Klein Venedig. Verkehrsverein Ziegelhausen e.V. Montag bis Samstag: 10-12 Uhr Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 15-17 Uhr Peterstaler Str. 1 69118 Heidelberg-Ziegelhausen Tel. +49 (0) 6221 800649 Fax +49 (0) 6221 4330604 info@verkehrsvereinziegelhausen.de www.verkehrsvereinziegelhausen.de Im Heidelberger Stadtteil Ziegelhausen finden Sie gut geführte Gastronomie, Hotels, Pensionen, Gästehäuser, Ferienwohnungen, Appartements und Zimmer mit Frühstück in allen Preislagen – wir beraten Sie gerne! Erholungsort Heidelberg-Ziegelhausen Heidelberg – „Königin Silvia“ auf dem Neckar, Foto: Weisse Flotte Heidelberg 15

und entwickelte sich zur Touristenattraktion, wobei die Wehranlagen, der tiefe Burgbrunnen (46 Meter tief ) und der unterirdische Stollengang (ca. 80 Meter lang) besonders sehenswert sind. Bei einem Rundgang auf der 16 Meter hohen Mantelmauer genießt der Gast den überwältigenden Panoramablick über das Neckartal, den Odenwald und den Kraichgau. och über Neckargemünd liegt die Burg Dilsberg auf einem Bergkegel über dem Neckar. Sie wurde zwischen 1150 und 1200 erbaut und war im Dreißigjährigen Krieg heiß umkämpfter Schauplatz: 1622 wurde die Burg von Tilly besetzt, 1633 von den Schweden zurückerobert. Trotz aller Kriegswirren blieb die mittelalterliche Burg jedoch unzerstört. Neckargemünd Mit dem Ende der Kurpfalz wurde das Land Baden 1803 Eigentümer der bis dahin unbeschädigten Burganlage, die im 19. Jahrhundert zum Abbruch freigegeben wurde. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Burg teilweise restauriert Ebenfalls sehenswert: ...in der Neckargemünder Altstadt Frühklassizistische Toranlage – zu Ehren des Kurfürsten Carl Theodor 1788 errichtet Katholische Kirche St. Johannes Nepomuk – 1894/96 als dreischiffige Kirche im neuromanischen Stil erbaut Evangelische Pfarrkirche St. Ulrich – einschiffige spätgotische Anlage von 1520, errichtet auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche aus dem 12./13. Jahrhundert INFORMATION: Tourist-Information · Neckarstraße 36 69151 Neckargemünd · Tel. +49 (0) 6223 3553 info@tourismus-neckargemuend.de www.neckargemuend.de Romantisches Neckargemünd ART Hotel Neckar · Hauptstraße 40 · 69151 Neckargemünd Telefon +49 (0) 6223 862768 · Fax +49 (0) 6223 866330 info@art-hotel-neckar.de · www.art-hotel-neckar.de ART – „Alles Richtig Traumhaft“ ist die persönliche Definition der Gastgeber im ART Hotel Neckar vor den Toren Heidelbergs. Eingerahmt von historischen Häuserzeilen liegt das komfortable Hotel im Herzen der Altstadt Neckargemünds. Das ausgefallene Interieur der Zimmer wird im Hemingway’schen Kolonialstil der 20er und 30er Jahre in Szene gesetzt, mit dunklen Hölzern ART Hotel Neckar*** s und exotischen Blüten. Dieser einzigartige Charme ist es auch, der den besonderen Erholungswert für den Gast ausmacht und Alles Richtig Traumhaft sein lässt. Zeitgemäß präsentiert sich das ART Hotel mit freiemW-LAN, LED-Smart-TVs und Handyladestationen. Zentral gelegen ist es nicht nur mit PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, sondern ist auch bestens mit der Metropolregion rund um Mannheim und Heidelberg verbunden. In wenigen Schritten Durch die Altstadt bummeln, von der nahe gelegenen Anlegestelle einen Schiffsausflug nach Heidelberg oder Eberbach unternehmen, von der Burg Dilsberg die spektakuläre Aussicht genießen, sich im Sommer vom Urlaubsflair der Anlage Abona Beach direkt am Neckar verzaubern lassen. Gesamtbettenzahl: 36 | Zimmerpreise inkl. Frühstück: 13 Doppelzimmer: ab 116,- Euro · DZ als EZ: ab 87,50 Euro Dreibettzi. ab 144,- Euro · Vierbettzi.: ab 173,- Euro Das malerische mittelalterliche Dilsberg lädt mit seinen schönen Fachwerkhäusern und engen Gässchen zum Schlendern ein. Mit der Burgbühne Dilsberg und weiteren Kultureinrichtungen ist der Neckargemünder Ortsteil heute ein Zentrum für Kunst und Kultur. Auch in Neckargemünd selbst lohnt sich ein Rundgang durch die historische Altstadt mit den gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Weitere Informationen: Tourist-Information Neckargemünd Tel. +49 (0) 6223 3553 Führungsangebote Umfangreiches Führungsangebot für Erwachsene und Kinder in der Neckargemünder Altstadt, auf dem Hochwasserpfad und auf der Burg Dilsberg mit ihrem sagenumwobenen unterirdischen Brunnenstollen. Burg Dilsberg Fotos: Stadt Neckargemünd/Andreas Held 16

Neckarsteinach hält den inoffiziellen „Burgenstraßenrekord“ was die Anzahl der Wehranlagen betrifft. Das Vier-Burgen- Panorama im schönsten Teil des Neckartales ist nicht zu übertreffen. Verwinkelte Gässchen, eine spätgotische Kirche, gemütliche Wirtschaften, eine Neckarsteinach entstanden auf dem Bergrücken die Mittelburg (zwischen 11701200) und die Vorderburg (um 1200). Von der Hinterburg sind Mauerreste, ein Bergfried und ein Torbogen erhalten. Die Mittelburg wurde im 19. Jahrhundert modernisiert. Die Vorderburg ist mit der Stadtmauer verbunden und heute noch bewohnt. Die vierte, Burg Schadeck, entstand 1260 und ist – wie die Hinterburg – als Ruine zu bewundern. fünf Kilometer lange, autofreie NeckarUferpromenade und die Burgen geben dem Ort ein unverwechselbares Gepräge. Die älteste, die Hinterburg, wurde um 1180 vom Geschlecht der Edelfreien von Steinach erbaut. Weil diese Anlage für die Familie zu klein war, INFORMATION: Tourist-Information Neckarstraße 47 · 69239 Neckarsteinach Tel. +49 (0) 6229 708914 tourismus@neckarsteinach.de www.neckarsteinach.com Durch die Bilderbuch-Lage an der großen Neckarschleife ist das Städtchen zur „Perle des Neckartals“ avanciert. Hinter der Stadtmauer kuscheln sich Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Krönung des Stadtbildes ist allerdings Burg Hirschhorn mit eindrucksvoller Mauer und einem Bergfried, der um 1250 bei der Anlage der Burg entstand. Der von den Herren von Hirschhorn im Hirschhorn 16. Jahrhundert erbaute Renaissancepalas ist heute ein Hotel, das nach Sanierung voraussichtlich 2022 wieder eröffnet wird. Von der Burganlage hat man einen traumhaften Blick über die Dachlandschaft und das bezaubernde Neckartal. Von dort sieht man auch auf die Ersheimer Kapelle am gegenüberliegenden Ufer. Das Kirchlein aus dem 8. Jahrhundert ist die „älteste Kapelle im Neckartal“ und diente als Grablege der Hirschhorner Ritter. Ebenfalls sehenswert: Ersheimer Kapelle – älteste Kirche im unteren Neckartal Karmeliterkloster – Klosterkirche von 1406 Langbein-Museum – „Naturalien- und Alterthümersammlung“ von Carl Langbein im Haus des Gastes INFORMATION: Tourist-Information Alleeweg 2 · 69434 Hirschhorn Tel. +49 (0) 6272 1742 · Fax 912351 tourist-info@hirschhorn.de www.hirschhorn.de Vierburgenbeleuchtung Blick auf Hirschhorn Neckar mit Vorderburg, Mittelburg und Hinterburg Burganlage Ebenfalls sehenswert: Geopark Eingangstor – Infozentrum mit Eichendorff-Museum und Café Historischer Stadtrundgang – mit 21 Stationen in der Altstadt Evangelische und katholische Kirchen – spätgotisch von 1481 und neubarock von 1907 Kneipp-Anlage – Tretbecken, Armbecken mit gemütlichen Bänken direkt an der Steinach 17

Geschichte der Burgenstraße enauso malerisch wie Eberbach zwischen den Hügeln des Odenwaldes im Neckartal, liegt die einstige Burg des Hohenstaufenkönigs Heinrich VII. Etwa zur Zeit der Stadtgründung wurde die Burg im Jahr 1227 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Heute ist von der Burg Eberbach nur eine Eberbach INFORMATION: Tourist-Information Leopoldsplatz 1 · 69412 Eberbach Tel. +49 (0) 6271 872-42 · Fax 872-54 tourismus@eberbach.de www.eberbach.de Hotel-Restaurant „Karpfen“ *** Unser denkmalgeschütztes Haus liegt direkt im Herzen von Eberbachs Altstadt. Trotz Fußgängerzone ist die Zufahrt für Hotelgäste jederzeit möglich. Tradition und Fortschritt gehen im „Karpfen“ eine gelungene Verbindung ein. Mit viel Sinn fürs Detail haben wir „Historisches“ erhalten und gleichzeitig Gasträume und Hotelzimmer geschaffen, die den Ansprüchen an modernen Komfort entsprechen. Gesamtbettenzahl: 98 | Zimmerpreis: 32 Doppelzimmer: 120,- bis 150,- Euro 17 Einzelzimmer: 74,- bis 104,- Euro Alter Markt 1 · 69412 Eberbach Navi-Adresse: Kellereistraße 1 Tel. +49 (0) 6271 80660-0 Fax +49 (0) 6271 80660-500 kontakt@hotel-karpfen.com www.hotel-karpfen.com Ruine der Burg Eberbach (Foto: Stadt Eberbach/Andreas Held) Ruine zu sehen, dennoch lohnt sich ein Besuch. Von dort oben – an einstmals strategisch wichtiger Stelle – bietet sich ein imposanter Blick über das Neckartal. Den historischen Stadtkern umgibt eine gut erhaltene Stadtmauer mit vier Ecktürmen. Die attraktive Lage der ehemaligen Reichs- und Stauferstadt macht Eberbach zu einem beliebten Ziel mit hübscher Fußgängerzone und Promenade entlang des Neckars. Ebenfalls sehenswert: Ohrsbergturm – stadtnaher Aussichtsturm auf ehemaligem Umlaufberg des Neckars Neckaranlage –mit Skulpturen ehemaliger Berufe Neckarpartie (Foto: Stadt Eberbach/Andreas Held) Museum der Stadt Eberbach – ein Teil der Schau ist der Neckarschifffahrt im Mittelalter gewidmet Küfereimuseum– komplett eingerichtete Werkstatt Thalheim‘sches Haus – Pulverturm aus dem Jahre 1390 Stadtmauer – zum Teil begehbar Naturparkzentrum Neckartal-Odenwald – Kellereistr. 36, Tel. +49 (0) 6271 72985, info@naturpark-neckartal-odenwald.de www.naturpark-neckartal-odenwald.de Der Hof – zu beiden Seiten des spätromanischen Bettendorf‘schen Tores zwei der schönsten und ältesten Fachwerkhäuser Eberbachs: das ehemalige kaiserliche Stadtschloss und späterer Adelssitz „Der Hof“ und das Weckersche Haus „Die Kaserne“ Die Burgenstraße gehört zu den ältesten Ferienstraßen in Deutschland. Schon 1932 wurde die Deutsche Alpenstraße eröffnet, 1935 folgte die Deutsche Weinstraße. Den in der Nachkriegszeit aufkommenden Fremdenverkehr erkannte auch der Heilbronner Verkehrsdirektor Kurt Weller und ergriff 1954 die Initiative zur Gründung der Burgenstraße. Mannheim, Heidelberg, Heilbronn, Rothenburg o.d.T., Ansbach und Nürnberg waren sofort dabei. Weitere Städte folgten. Burgenstraßenbus in Rothenburg ob der Tauber Der Fall des Eisernen Vorhangs ermöglichte 1994 die Verlängerung bis nach Prag, die bis ins neue Jahrtausend bestand. Seit 2018 führt die Burgenstraße auf 780 Kilometern vorbei an über 60 Burgen und Schlössern von Mannheim bis Bayreuth. Prospekt aus dem Jahr 1963 18

Badezentrum Eberbach Frei- und Hallenbad mit Sauna Das Freibad bietet Spiel, Spaß, Fitness und Erholung für die ganze Familie. Am Neckarufer zeigt sich ein wunderschöner Blick auf die Stauferstadt.Vier Becken, Sprungbretter, Wasserrutsche und verschiedene Spielmöglichkeiten wie Tischtennis, Volleyball und Fußball sorgen für Abwechslung. Auch Saunafreunde kommen voll auf ihre Kosten und können das gesamte Jahr die wohligeWärme genießen und sich erholen. In den Wintermonaten haben die Besucher die Möglichkeit, im Anschluss ein paar Runden im Hallenbad zu schwimmen – ohne Aufpreis. Eberbacher Promenade am Fluss Idylle, Skulpturen und mehr Möchte man die Schönheit der Eberbacher Neckaranlage erkunden, so führt der Weg zunächst über die gemächgeradewegs zum Anfangspunkt der wundervollen Neckarpromenade. Lassen Sie sich von der märchenhaften Umgebung verzaubern und genießen Sie die erholsame Ruhe mit herrlichem Blick auf den Neckar. Entdecken Sie die Geschichte der malerischen Stadt am Neckar Eine erlebnisreiche Stadtführung Die Führung durch den historischen Stadtkern ist eine Reise durch die Zeit seit der Gründung Eberbachs, die auf das Jahr 1227 zurückgeführt wird. Lernen Sie bei einem informativen Spaziergang die Atmosphäre Eberbachs mit den historischen Gebäuden, reizvollen Fachwerkhäusern, schönen Nischen und unzähligen Details kennen. Erfahren Sie, woher beispielsweise der Haspelturm seinen Namen hat und wie Eberbach gegründet wurde. Das geschichtsträchtige, lebendige und liebenswerte Eberbach bietet für Klein und Groß zahlreiche Entdeckungsmöglichkeiten. Der geführte Stadtrundgang stellt die schönsten Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt vor und regt zum Nachfragen und Staunen an. Tourist-Information im Rathaus Eberbach Leopoldsplatz 1, 69412 Eberbach Telefon: 06271/87242, Fax: 06271/87254 E-Mail: tourismus@eberbach.de Homepage: www.eberbach.de Termine nach Vereinbarung, Dauer ca. 90 Minuten Treffpunkt Innenhof Pulverturm (optional andere Treffpunkte möglich) Beginn nach Vereinbarung. Preis: Euro 45,00 pro Stadtführer bis max. 20 Personen Entdecken Sie Eberbach auch mit der neuen App. Wissenswertes über Sehenswürdigkeiten und die Stadt erfahren und zusätzliche Vergünstigungen sammeln. 19

Burgen und Schlösser im Überblick: Mannheim – Eberbach Name/Anschrift Öffnungszeiten Eintrittspreis pro Erwachsener Ausstattung Verkehrsanbindung/Infrastruktur/Besonderheiten MANNHEIM – Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg · Besucherzentrum: Tel. +49 (0) 621 2922891 · www.schloss-mannheim.de Barockschloss Mannheim Schloss Mittelbau Bismarckstraße 68161 Mannheim Jan.-März: Do-So 10-17 Uhr ab April: Di-So 10-17 Uhr letzter Einlass: 16 Uhr inklusive Audioguide: 9 Euro inklusive Führung: 11 Euro (nur Sa/So/Feiertag) 1 km 750 m RNV Straßenbahnlinien 1, 5 und 7 Haltestelle „Schloss“ unmittelbar vor dem Gebäude Parkgarage „Universität/Mensa“ 200 m, Zufahrt über die Bismarckstraße „Kurpfalzbrücke“ 1,8 km Service Center Schloss Heidelberg: Tel. +49(0) 6221 65888-0 Sitz der Universität Mannheim, zu besichtigen Mittelbau mit der Beletage SCHWETZINGEN – Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg · Schlosskasse: Tel. +49 (0) 6202 128828 · www.schloss-schwetzingen.de Schloss und Schloss- garten Schwetzingen Schloss Mittelbau 68723 Schwetzingen täglich geöffnet: Mitteleurop. Sommerzeit Schloss 11-17 Uhr Schlossgarten 9-20 Uhr letzter Einlass 19.30 Uhr Mitteleurop. Winterzeit Schlossgarten 9-17 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr Sommer: Schlossgarten 8 Euro, Schloss inkl. Führung + Schlossgarten 11 Euro Winter: Schlossgarten 6 Euro, Schloss inkl. Führung + Schlossgarten 9 Euro 100 m 700 m „Alter Messplatz“ 300 m Service Center Schloss Heidelberg Schwetzingen: Tel. +49 (0) 6221 65888-0 Besichtigung der Innenräume des Schlosses nur im Rahmen einer Führung; Badhaus, Gartenkunstausstellung, einzig erhaltene Gartenmoschee, Ausstellung historischer Gartengeräte; Besichtigung des Rokokotheaters im Rahmen von Sonderführungen HEIDELBERG – Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg · Schlosskasse: Tel. +49 (0) 6221 538472 · www.schloss-heidelberg.de Schloss Heidelberg Schlosshof 1 69117 Heidelberg Schlossanlage, Großes Fass und Apothekenmuseum: täglich 8-18 Uhr, letzter Einlass: 17.30 Uhr 24.+31. Dezember 8-13 Uhr, letzter Einlass 12.30 Uhr 25. Dezember geschlossen Schlossgarten frei zugänglich Kombikarte Schlosshof, Großes Fass, Apothekenmuseum und Bergbahn: 8 Euro Innenräume inkl. Führung: 5 Euro 1 km 3,5 km RNV Buslinie 33 Haltestelle „Bergbahn“ 300 m Parkhaus P12 „Kornmarkt“ direkt an der Talstation der Bergbahn; Tiefgarage „Karlsplatz“, von dort zu Fuß über den Burgweg in ca. 15 Min. oder mit der Bergbahn ab Kornmarkt in 2 Min. zum Schloss „Stadthalle“ 1,7 km Service Center Schloss Heidelberg: Tel. +49(0) 6221 65888-0 Besichtigung der Innenräume des Schlosses nur im Rahmen einer Führung; Romantik- und Mittelalterausstellung (nur im Rahmen von Sonderführungen zu besichtigen); Deutsches Apothekenmuseum im Ottheinrichsbau NECKARGEMÜND – Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg · Pächter: Armin Erles: Tel. +49 (0) 6223 6154 · www.burgfeste-dilsberg.de Burgruine Dilsberg Burghofweg 3a 69151 Neckargemünd- Dilsberg 1.4. bis 31.10: Di-So+Feiertag 10-17.30 Uhr Brunnenstollen: 1.5. bis 30.9. Di-So+Feiertag 10-17.30 Uhr Burgruine 2 Euro Dilsberg 100 m Neckargemünd 5 km 5,7 km VRN Buslinie 753 Haltestelle „Dilsberg, Vor dem Tor“ 200 m Parkplatz vor dem Dilsberger Stadttor 200 m Tourist-Information Neckargemünd: Tel. +49 (0) 6223 3553 Rund 80 Meter langer Brunnenstollen NECKARSTEINACH – Privatbesitz · Tel. +49 (0) 17662723985 · www.mittelburg.net Vorderburg & Mittelburg Schloßsteige 10 69239 Neckarsteinach Privat bewohnt 300 m 800 m aus Heidelberg kommend Parkplatz ca. 200 m links vor der Ortseinfahrt Neckarsteinach. Von dort auf einer privaten Straße ca. 5 Min. zu Fuß den Berg hoch bis zur Mittelburg. „Neckarsteinach“ 1 km NECKARSTEINACH – Land Hessen, Hessen Forst · Mümlingtalstraße 73 · 64743 Beerfelden · Tel. +49 (0) 6068 9311-0 · www.hessen-forst.de Hinterburg Burgenweg 69239 Neckarsteinach Ruine, jederzeit zugänglich kostenlos 650 m 1,2 km aus Heidelberg kommend Parkplatz ca. 200 m links vor der Ortseinfahrt Neckarsteinach. Von dort aus auf einemWaldweg ca. 3 Min. – den Hinweisschildern folgend – zu Fuß den Berg hoch bis zur Burg „Neckarsteinach“ 1 km Burg Schadeck 69239 Neckarsteinach Ruine, jederzeit zugänglich kostenlos 950 m 1,5 km aus Heidelberg kommend Parkplatz ca. 200 m links vor der Ortseinfahrt Neckarsteinach. Von dort aus auf einemWaldweg ca. 20 Min. zu Fuß den Berg hoch vorbei an der Hinterburg zur Burg Schadeck (Schwalbennest). „Neckarsteinach“ 1 km HIRSCHHORN – Land Hessen, Hessen Forst · Mümlingtalstraße 73 · 64743 Beerfelden · Tel. +49 (0) 6068 9311-0 · www.hessen-forst.de Schloss Hirschhorn Schlossstraße 39 69434 Hirschhorn/Neckar Anlage wegen Renovierungsarbeiten derzeit nur von außen zu besichtigen kostenlos 450 m VRN S-Bahn-Linie S1 900 m VRN Buslinie 685 „Hirschhorn, Altstadt“ 500 m Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Schlosses „Hirschhorn“ 600 m EBERBACH – Stadt Eberbach Tourist-Information · Leopoldsplatz 1 · 69412 Eberbach · Tel. 49 (0) 6271 87242 · www.eberbach.de Burgruine Eberbach 69412 Eberbach Ruine, jederzeit zugänglich kostenlos 2,3 km zu Fuß auf dem Burgweg 1,9 km Wanderparkplatz „Burg Eberbach“ in Richtung Waldbrunn an der L524, von dort ca. 1 km leicht ansteigender Rundweg (30 Min. Fußweg) zu den Ruinen; Parkplatz imWohngebiet Burghälde amWendeplatz, von dort 700 m 2,5 km zu Fuß Entfernung zur Innenstadt ÖPNV-Haltestelle Entfernung zum Bahnhof Parken Schiffsanlegestelle Buchung von Führungen schöne Aussicht Öffentliche Führungen Audioguide Museumsshop Museum Restaurant/Café Kiosk Barrierefrei Themen-/Kostümführungen Zeichenerklärung Trauungen möglich Vermietung von Räumen Alle Angaben gültig 2022 – ohne Gewähr Öffnungszeiten Pandemie bedingt evtl. geändert 20

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