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Bad Friedrichshall

      Burgen & Schlösser

Die Salzstadt Bad Friedrichshall entstand 1933/35 durch den Zusammenschluss des ehemals Freien Reichsdorfs Kochendorf mit den Gemeinden Jagstfeld und Hagenbach. Der Ortsname "Friedrichshall" geht auf den ersten württembergischen König Friedrich I. zurück, der 1812 - 1816 hier erfolgreich nach Salz bohren ließ. 1951 wurden Bad Friedrichshall die Stadtrechte verliehen. Im Zuge der Gemeindereform kamen 1972 die Gemeinde Duttenberg und 1975 die Gemeinde Untergriesheim zu Bad Friedrichshall. 1992.... [Mehr über Bad Friedrichshall]



Bad Friedrichshall Schloss Heuchlingen  Bad-Friedrichshall - Blick auf Schloss Heuchlingen
Bad-Friedrichshall - Blick auf Schloss Heuchlingen.

Schloss Heuchlingen

Das Deutschordensschloss Heuchlingen erhebt sich auf einer steilen Anhöhe über der Jagst etwa drei Kilometer oberhalb der Mündung in den Neckar. Bei der Anlage wird eine Siedlung, vielleicht auch nur ein größeres Gehöft vermutet, dessen Anfänge im 6. bis 8. Jahrhundert liegen könnten.

Wahrscheinlich noch im 12. Jahrhundert wurde eine Burg zu Huchelheim erbaut, die zusammen mit der darunter liegenden Mühle 1222 erstmals erwähnt wurde. Als Burgherr wurde Henricus de Huchelheim genannt. Dieser Name ist fränkisch und bedeutet „Heim des Huchilo“. Bereits 1330 hatte dieses Adelsgeschlecht keinen Besitz mehr in Heuchlingen. Die Abtei Ellwangen vergab in der Folgezeit Burg und Güter an verschiedene Adelige, die Anlage wurde zur Ganerbenburg.

Als 1484 der Deutsche Ritterorden die Herrschaft in der Region übernahm, gelangte auch Heuchlingen in den Folgejahren in dessen Besitz. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die Burg Sitz eines Unteramtes im Oberamt Gundelsheim, den sie rund 300 Jahre behalten sollte. Im Bauernkrieg 1525 wurde Burg Heuchlingen zerstört. 1530 erfolgte unter dem Deutsch- und Hochmeister Walter von Cronberg der Wiederaufbau im Stile eines Renaissanceschlosses. Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgten eingreifende Umbaumaßnahmen, die dem Schloss Heuchlingen das jetzige Aussehen verliehen. 1806 zog der erste König von Württemberg, Friedrich I., Schloss Heuchlingen mit allen Rechten an sich. Heute ist es Mittelpunkt eines rund 100 Hektar großen landwirtschaftlichen Gutes.


Schloss Heuchlingen
Gutsverwaltung
Heuchlingen 1
74177 Bad Friedrichshall
www.friedrichshall-tourismus.de

Bad Friedrichshall Schloss Lehen  Bad Friedrichshall - Schloss Lehen Hotel & Restaurant
Bad Friedrichshall - Schloss Lehen Hotel & Restaurant .

Schloss Lehen

Die Vorgängerburg von Schloss Lehen wurde unter der Herrschaft der Herren von Kochendorf 1294 erstmals erwähnt. Es handelte sich um eine Wasserburg, die die Furt der Nibelungenstraße über den Kocher sichern sollte. 1553 wurde diese mittlerweile zur Ruine verfallene Wasserburg abgerissen.

Im Auftrag von Wolfgang Conrad Greck von Kochendorf und seiner Gemahlin Sibylle von Gemmingen-Guttenberg wurde an ihrer Stelle ein neues Wasserschloss im Renaissance-Stil erbaut. Unter anderem diente es als Jagdschloss der Könige von Württemberg. Im 18. Jahrhundert wurde der einstige Wassergraben zugeschüttet. Auf seinem Gebiet befindet sich heute ein kleiner Park mit Bäumen und Rosenbeeten. 1953 wurde das Schloss zum Hotel und Restaurant umgebaut. Zwischen 2002 und 2005 wurde es wiederum aufwändig restauriert, so dass das denkmalgeschützte Gebäude heute seinen Gästen in historischem Ambiente modernen Komfort bieten kann.


Schloss Lehen
Schloss Lehen Hotel & Restaurant
Hauptstraße 2
74177 Bad Friedrichshall
Telefon +49 (0) 71 36/98 97-0
Telefax +49 (0) 71 36/98 97-20
info@schloss-lehen.de
www.schloss-lehen.de

Bad  Friedrichshall Schloss  Bad Friedrichshall-Kochendorf - Greckenschloss
Bad Friedrichshall-Kochendorf - Greckenschloss.

Greckenschloss

Das mächtige Bergschloss auf dem Lindenberg im Bad Friedrichshaller Ortsteil Kochendorf wird auch Greckenschloss genannt. Diesen Namen verdankt es seinen ehemaligen Besitzern, den Grecken von Kochendorf.
Wolf Conrad Greck II. von Kochendorf ließ das Schloss zwischen 1599 und 1602 im Renaissancestil errichten, der insbesondere in den beiden geschwungenen, mit Obelisken verzierten Renaissancegiebeln Ausdruck findet. Das Greckenschloss ist ein Beispiel für jene Herrensitze, die dem anspruchsvollen feudalen Leben des niederen Adels in der damaligen Zeit gerecht wurden. Ein Graben, der zur Verteidigung gegen feindliche Angriffe diente, trennt das Schloss gegen Osten vom Lindenberg ab.

Im Dreißigjährigen Krieg erlitt das Gebäude schwere Schäden, die jedoch bis 1661 behoben wurden. Nach dem Aussterben der Grecken ging das Schloss 1762 in das Eigentum des Ritterkantons Odenwald über, 1806 wurde es württembergisch. Nach 1806 diente das Greckenschloss verschiedensten Zwecken und kam 1829/30 in Privathand. Zeitweise war eine Zigarren-, später eine Likörfabrik darin untergebracht. Im Jahre 1914 erwarb die Gemeinde Kochendorf die Anlage.

Auch im Zweiten Weltkrieg wurde das Greckenschloss stark beschädigt. Nach 1945 wurde es für Flüchtlingswohnungen genutzt. Im Laufe der Jahre konnten die Räumlichkeiten nach und nach der Volksschule, später der Grundschule zur Verfügung gestellt werden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt das Gebäude jetzt in neuem Glanz.


Greckenschloss
Kirchbrunnenstraße
74177 Bad Friedrichshall
Telefon +49 (0) 71 36/ 832-0
Telefax +49 (0) 71 36/ 832-888
info@friedrichshall.de
www.friedrichshall-tourismus.de