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Bad Colberg-Heldburg

      Burgen & Schlösser

Eingebettet von sanften Hügeln liegt in den Tälern der Rodach und der Kreck die Einheitsgemeinde Stadt Bad Colberg-Heldburg. Von weitem schon ist das Wahrzeichen der Stadt, die Veste Heldburg sichtbar. Die Kleinstadt Heldburg, mit ihren verträumten Gassen und Plätzen ist geprägt von schlichten Bürgerbauten und Fachwerkhäusern im fränkischen Stil. Erstmals im Jahr 837 erwähnt, erhielt der Ort 1394 das Stadtrecht – somit konnten Wochen- und Jahrmärkte abgehalten werden. Straßennamen wie.... [Mehr über Bad Colberg-Heldburg]



Bad-Colberg-Heldburg Veste  Bad-Colberg-Heldburg - Veste mit Turm
Bad-Colberg-Heldburg - Veste mit Turm.

Veste Heldburg

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg märchenhaft auf einem 403 Meter hohen Felsen. Durch den Blickkontakt zu den fränkischen Nachbarburgen, unter anderem zur Veste Coburg, hatte sie früher die wichtige Aufgabe, bei drohender Gefahr Feuerzeichen vom hohen Turm zu geben, was ihr den Namen "Fränkische Leuchte" eintrug. 1317 erstmals erwähnt diente sie zunächst als Amts- und Gerichtssitz der Grafen von Henneberg-Schleusingen. 1374 kam die Veste durch Heirat an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1920 blieb.
Eine erste Blüte erlebte sie ab 1560, als Johann Friedrich der Mittlere sie zur herzoglichen Residenz ausbauen und Renaissancestil den "Französischen Bau" errichten ließ. Ab Ende des 17. Jahrhunderts verfiel die Burg. Ihre Steine sollen sogar zur Pflasterung der Straßen in Heldburg verwendet worden sein.
Die Wende kam Ende des 19. Jahrhunderts mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, der nach der nicht standesgemäßen Heirat einer ehemaligen Schauspielerin die Heldburg als Nebenresidenz wählte, um Schmähungen zu entgehen. Er ließ, inspiriert von Schloss Neuschwanstein, die zerfallene Anlage instand setzen und machte sie zu einem exzellenten Beispiel der deutschen Burgenromantik, die das Bild bis heute prägt. Zur Zeit der DDR lag die Veste im Grenzgebiet und wurde von 1954 bis 1982 als Kinderheim genutzt, bevor ein Großbrand den Französischen Bau vernichtete.
Seit 1994 befindet sie sich im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und ist Schauplatz von Burgfesten und Konzerten. Ab dem 9. Sepetmber 2016 öffnet dort das Deutsche Burgenmuseum seine Pforten. 


Veste Heldburg
Förderverein Veste Heldburg e.V.
Burgstraße 1
98663 Bad Colberg-Heldburg
Telefon +49 (0) 3 68 71/ 2 12 10
Telefax +49 (0) 3 68 71/ 2 01 99
veste@bad-colberg-heldburg.de
www.bad-colberg-heldburg.de